Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Grani Heute Aachen
Band II,1 (1895) S. 300 (IA)
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44) Aquae Grani (Granni) war vielleicht der römische Name der heutigen Stadt Aachen. Der Name (aquis grani) erscheint erst in einer mittelalterlichen Urkunde vom J. 972 (Lacomblet Urkundenbuch I nr. 113); spätere missbräuchliche Bezeichnung Aquisgranum. Mit dem Apollonkultus (Apollo Grannus) ist er schon frühzeitig in Verbindung gesetzt worden. Vgl. Herm. Müller Aquae Grani, Apollo Granus und der mythische Carolus der trojanischen Franken, Rhein. Jahrb. XXXIII/XXXIV 56ff. Neuerdings behandeln die Frage Aug. Prost Aix-la-Chapelle, étude sur le nom de cette ville (in den Mémoires de la soc. des antiquaires de France 6. sér. I 253ff.) und J. Klinkenberg Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins XIV (1892) 9ff. Römische Funde sind im heutigen Aachen nicht sehr zahlreich, der Ort scheint zur Römerzeit keine erhebliche Bedeutung gehabt zu haben. Inschriften bei Brambach CIRh 628–630; vgl. Chr. Quix[WS 1] Geschichte der Stadt Aachen I (1840) 1ff. Fried. Haagen[WS 2] Geschichte Aachens (1868) 1f. Weitere [301] Litteratur über römische Funde verzeichnet J. Schneider Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins XIV 20. Vgl. Grannus und Aquae Nisinciae unten Nr. 61.

[Ihm. ]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Zu Quix vgl. Friedrich HaagenQuix, Christian. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 27. Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 62–64
  2. Friedrich Haagen