Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Clodius Hermogenianus Caesarius, gewöhnlich Claudius genannt, praef. urb. 374-375 n. Chr.
Band I,2 (1894) S. 2204 (IA)
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43) Clodius Hermogenianus Caesarius, gewöhnlich Claudius genannt (Herm. XVIII 298), muss, da er die beiden ersten Namen mit Nr. 40 gemein hat, zur Verwandtschaft desselben gehört haben. Doch dass er sein Bruder und folglich der Sohn der christlichen Dichterin Proba gewesen sei, ist schon deshalb unwahrscheinlich, weil er eifriger Heide war (CIL VI 499); auch nennt die Subscription des Cod. Mutinensis nur Olybrius und Alypius als ihre Kinder. Ich habe deshalb angenommen, dass er ein Vetter derselben war. Er bekleidete das Proconsulat von Africa 368—370 (CIL VI 499. Cod. Theod. XI 36, 20. XII 12, 6. XIII 1, 8. XIV 3, 12. XVI 2, 18. Cod. Iust. XI 75, 2), die Stadtpraefectur 374—375 (CIL VI 499. Cod. Theod. XI 36, 22. Amm. XXIX 6, 17. XXVII 3, 2; vgl Herm. XVIII 290) und erbaute während derselben die Porticus Boni Eventus (Amm. XXIX 6, 19). Ausserdem war er Quindecimvir sacris faciundis (CIL VI 499).

[Seeck. ]

Anmerkungen (Wikisource)

Siehe auch die Stammtafel bei Anicius 22ff.