Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Küstenstadt in Paphlagonien, mit Asklepios-Orakel, Hafen und Münzen
Band I,1 (1893) S. 106 (IA)
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Abonuteichos (Ἀβώνου τεῖχος), Küstenstadt in Paphlagonien (Strab. XII 545. Ptol. V 4, 2. Arrian. Per. Ponti Eux. § 14. Anon. Per. Ponti Eux. § 19), bekannt durch das unter den Antoninen daselbst befindlich gewesene Asklepios-Orakel des falschen Propheten Alexander (s. Lukian. Pseudom. 1 und 9ff.). A. hatte einen Hafen und schlug Münzen mit dem Namen Ἀβώνου τεῖχος, von Verus bis Geta mit dem Namen Ἰωνόπολις, so genannt wohl auf Betreiben jenes Propheten (Head HN 432; vgl. Anon. Peripl. a. O. Konst. Porph. Them. I 7. Novell. 29 c. 1. Hierokl. p. 696. Marcian p. 72), danach jetzt Ineboli. Inschriften s. G. Hirschfeld Sitzungsber. Berl. Akad. 1888, 886.