Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Pasilalīe“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 12 (1888), Seite 753
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Pasilalīe. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 12, Seite 753. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Pasilal%C4%ABe (Version vom 20.05.2021)

[753] Pasilalīe (Pasilogie, griech., „All- oder Weltsprache“), die Kunst, mittels allgemein verständlicher Laute allen Menschen des Erdkreises seine Gedanken mitteilen zu können, bis jetzt sowenig wie die Pasigraphie (s. d.) erfunden. Die erste Idee dazu gab Leibniz in der Schrift „De arte combinatoria“ (Leipz. 1666). Weiter ausgebildet wurde dieselbe von Condorcet in „Esquisse d’un tableau historique des progrès de l’esprit humain“ (Par. 1794), von Bürja in seiner „P.“ (Berl. 1818), Stethy in der „Lingua universalis“ (Wien 1825), in neuerer Zeit durch Steiner („Pasilingua“, Neuwied 1886, u. a.) und besonders durch den Pfarrer Schleyer (s. Volapük).