Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Myrikaceen“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 11 (1888), Seite 952
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Myrikaceen. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 11, Seite 952. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Myrikaceen (Version vom 15.09.2022)

[952] Myrikaceen (Myriceen, Gagelsträucher), dikotyle, etwa 40 Arten umfassende, die gemäßigte Zone bewohnende Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Amentaceen, zunächst mit den Juglandaceen verwandt, deren reduzierte Form sie darstellen, Holzpflanzen mit wechselständigen, ungeteilten, oft harzdrüsigen Blättern und ein- oder zweihäusigen, meist in kätzchenförmigen Ähren zusammengestellten, in der Achsel schuppenartigen Deckblättern und mit Vorblättern versehenen rudimentären Blüten (vgl. C. De Candolle in „Prodromus“, Bd. 16). Die Familie besteht nur aus den Gattungen Myrica L. und Leitneria Chapm. Für die Moorsümpfe des nordwestlichen Deutschland ist der Gagelstrauch (Myrica Gale L.) charakteristisch. Die Gattung Myrica war schon während der Tertiärzeit entwickelt.