MKL1888:Aufspringen der Rinde

Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Aufspringen der Rinde“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 2 (1885), Seite 67
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Aufspringen der Rinde. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 2, Seite 67. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Aufspringen_der_Rinde (Version vom 20.08.2021)

[67] Aufspringen der Rinde, an Bäumen vorkommende Erscheinung, welche entweder von zu vielem Safte, den der Baum in gutem Boden hat, herrührt, oder in harten Wintern vom Frost bewirkt wird, indem eine stärkere Zusammenziehung des Stammumfanges innere Spannungen veranlaßt, welche zuletzt eine spaltenförmige Trennung der Rinden- und Holzschichten (Frostspalten) herbeiführen. Jene Vollsaftigkeit verhindert man dadurch, daß man möglichst viel Erde von den Wurzeln wegnimmt und andre nährstoffarme Erde darauf bringt. Wenn man aufgesprungene Rinde bemerkt, so braucht man nur die sich loshebende Schale, soweit solche vom Holz abgegangen ist, auszuschneiden und mit Baumkitt zu verschmieren; dann heilt die Wunde wie gewöhnlich durch Bildung einer Überwallung wieder zu.