Textdaten
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Autor: Unbekannt
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Titel: Durlachs Namensursprung
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch II, S. 359–360
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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Originalherkunft:
Quelle: Commons und Google
Kurzbeschreibung:
Die Quelle in Mones Anzeiger: ULB Düsseldorf
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[359]
Durlachs Namensursprung.
(Mündliche Ueberlieferung.)

Auf dem Platze, wo jetzt Durlach steht, gieng es vor Zeiten durch eine Lache, und daher bekam der Ort, welchen man dort erbaute, den Namen „durch d’ Lach,“ woraus mit der Zeit „Durlach“ wurde.[1]

[360] 1. Zu Durlach im Garten am alten Brunnenhaus arbeitete eines Mittags ein Mann, wobei er gerade, als es Zwölf schlug, einen Haufen Kirschenkerne herausstach, die außerordentlich weiß und glatt waren. Er steckte drei derselben zu sich, und fand, als er sie zu Hause seiner Frau zeigen wollte, jeden in einen Kronenthaler verwandelt. Eilig begab er sich wieder in den Garten, fand aber nur noch Einen Kronenthaler, der als Kirschkern beim Herausstechen weit von den übrigen auf die Seite gesprungen war.

(S. Mone’s „Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit.“ 1838. 3. Jahrg.)

  1. Die größte Wahrscheinlichkeit für sich hat die Ableitung vom römischen Wartthurm (turris ad lacum) welcher, als die Ebene größtentheils noch einen See bildete, auf dem Hügel oberhalb Durlach gestanden haben soll.