Die sieben Steinreihen auf der Prove

Textdaten
<<< >>>
Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die sieben Steinreihen auf der Prove
Untertitel:
aus: Die Volkssagen von Pommern und Rügen. S. 232
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[232]
195. Die sieben Steinreihen auf der Prore.

Die Halbinsel Jasmund hängt mit der Insel Rügen durch eine schmale Landenge zusammen, die Prore genannt. Auf dieser sieht man nach dem Prorer Wiek hin sieben Reihen Steine. Sie liegen so hoch, daß jetzt keine Welle an sie heranreichen kann, und doch sehen sie aus, als wenn sie von der Meeres-Brandung geglättet wären. Man erzählt sich, daß in ganz alten Zeiten der Wind einmal sieben Jahre lang ununterbrochen aus Nordosten gewehet, und jedes Jahr eine von diesen Steinreihen angesetzt habe.

Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.