Textdaten
<<< >>>
Autor: Hanns von Gumppenberg
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Haide
Untertitel:
aus: Das teutsche Dichterroß, S. 46
Herausgeber:
Auflage: 13. und 14. erweiterte Auflage
Entstehungsdatum: 1901
Erscheinungsdatum: 1929
Verlag: Callwey Verlag
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: München
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Digitalisat auf Commons
Kurzbeschreibung: Parodie auf Hermann Allmers
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[46]

 DIE HAIDE

Wenn still das verheißende Haiderot
     Hergeistert über die Haide,
Wenn die Haide liegt so leichentot,
     So weit du nur schauest, die Haide,

5
Wenn der Haidemond mit bleichem Schein

Umzittert den heidnischen Haidestein,
Und der heisere Haidewind wimmert darein
     Auf der Haide, der Haide, der Haide,
 Der Haide, der heiligen Haide:

10
Dann ist die unheimliche Haidezeit,

     Schleich’ leis da über die Haide,
Und horch’ auf des Haidewinds Heimlichkeit,
     Auf den Haidehauch auf der Haide!
Das Haidegeheimnis, es wird dir kund

15
Aus dem Haidegras und dem Haidegrund

Wie dem Haideschaf und dem Haidehund
     Auf der Haide, der Haide, der Haide,
 Der Haide, der heiligen Haide.

nach Hermann Allmers