Textdaten
<<< >>>
Autor: Friedrich von Lehr
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Dichters Frühlingsgang
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 28, S. 109
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Göttingen
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[109]
Dichters Frühlingsgang.







Jetzt wann ich draußen wandre,
     So läßt mich’s nicht in Ruh’,
     Es ruft mir Eins ums And’re
     Wie Geisterstimmen zu,

5
Es sagt mir, wo ich gebe,

     Gar süße Wort’ ins Ohr,
     Und eh’ ich mich’s versehe,
     Husch! springt ein Lied hervor.

Wie sollt’ es, lieben Brüder!

10
     Wie könnt’s auch anders seyn?

     Es zog der May ja wieder
     In uns’re Herzen ein.

Und ist der erst gekommen,
     Dann werden Träume wach,

15
     Und wenn die Platz genommen,

     Dann folgen Lieder nach.

Nun! sind gleich Lieder Träume -
     Nur immer zugereimt!
     Nun! sind gleich Träume Schäume -

20
     Nur immer zugeträumt!


In Liedern nimmt und Reimen,
     Wie Blumen sich im Strauß,
     Das Träumen und das Schäumen
     Und Alles schöner aus.

v. Lehr.