Der Türst, das Posterli und die Sträggele

Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Der Türst, das Posterli und die Sträggele
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aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 359
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google, Commons
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269.
Der Türst, das Posterli und die Sträggele.
Stalder Idiot. I. 208. 209. 329. II. 405.

Wann der Sturm Nachts im Walde heult und tobt, sagt das Volk im Luzernergau: „der Türst, oder der Dürst jagt!“ Im Entlebuch weiß man dagegen von dem Posterli, einer Unholdin, deren Jagd die Einwohner Donnerstag vor Weihnachten in einem großen Aufzug, mit Lärm und Geräusch, jährlich vorstellen. In der Stadt Luzern heißt die Sträggele eine Hexe, welche in der Frohnfastennacht am Mittwoch vor den heiligen Weihnachten herumspukt und die Mädchen, wenn sie ihr Tagewerk nicht gesponnen, auf mancherlei Art schert; daher auch diese Nacht die Sträggele-Nacht genannt wird.