Der Stadt Hamburg Statuta und Gerichts Ordnung/Teil 1 Kapitel 19

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Der Stadt Hamburg Statuta und Gerichts Ordnung
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TITULUS XIX.
Von der Gerichtlichen Klage:
ARTICULUS 1.

Auff die ergangene Citation, und erscheinung der Partheyen / sol zu angesetztem Gerichts-Tage der Kläger seine Klage mündlich / jedoch verständlich und langsam / vorbringen / damit sie von dem Gericht-Schreiber oder Protonotario müge protocollirt werden / und die Geschicht / warümb und aus was Uhrsachen er klage / wahrhafftiglich erzehlen / und endlich seine petition und Bitte thun / war er vermeyne / das der Beklagter ihm auff seine angestelte Forderung zu geben oder zu thun schüldig sey.

2.

Würde aber der Kläger durch einen Anwald handelen / sol derselbe seine Vollmacht aus dem Gerichts-Buch / oder habenden Original Gewalt / [64] verlesen lassen / und damit seine Person zu der Sache legitimiren.

3.

Gleicher gestalt / da der Beklagter durch einen Anwald antworten wolte / sol desselben Vollmacht aus dem Gerichts-Buch / oder habenden schrifftlichen Gewalt / verlesen werden / und mag darauff der Anwald / biß zum nechsten / dilation[1] bitten.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Aufschub, Verzögerung