Textdaten
<<< >>>
Autor: Ernst Deecke
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Lauerhof
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 14
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Lübeck
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[14]
9. Der Lauerhof.

Auf dem langen Gemach im Rathhause waren vordem 5 ausgestopfte Löwen aufgestellt, als wenn sie da lebendig stünden. Diese hat vor vielen Jahren E. Ehrbarer Rath, als einer vornehmen Reichsstadt, zu sonderlichen Ehren des heiligen Reichs, wie es in anderen Städten üblich und gebräuchlich, lebendig gehalten. Vor dem Burgthor im Schwerin lag ein Dorf mit Gehöfte, der Lauerhof genannt. Es sollte aber Leuenhof genannt werden, wie auch zu der Zeit geschehen ist, denn es sind dort die Leuen gehalten und gespeiset worden.

Bemerkungen

[388] Er hieß im Mittelalter allerdings ad leonem – zum Löwen. Dennoch ist der Name wohl von dem Dorf Lauen abzuleiten, das schon Detmar beim J. 1163 erwähnt, s. II., 582. Der Schwerin ist das jetzige Lauerholz.