Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Winter, Ernst
Band: 57 (1889), ab Seite: 79. (Quelle)
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4. Erasmus Winter (geb. in Joachimsthal 1548, gest. zu Meuselwitz am 17. September 1611). Als Sohn eines Kirchendieners aus Joachimsthal in Böhmen wendete er sich den theologischen Studien zu, wurde zu Leipzig Magister, dann 1573 Pastor zu Wistritz und Churwitz in Böhmen, zwei Ortschaften, die wir zur Zeit in geographisch-lexikalischen Werken vergebens suchen. Von da wurde er 1579 nach Meuselwitz im Herzogthume Sachsen-Altenburg berufen, wo er nach zweiunddreißigjähriger Thätigkeit in seinem evangelischen Berufe an der Pest starb. Er hat herausgegeben: „Thesaurus consolationum in casibus tragicis et inopinatis oder geistlicher Seelenschatz“, 2 Theile, „15 Kirmeßpredigten“ und eine „Orgelpredigt“, welche den Musiklexikographen Ernst Ludwig Gerber veranlaßte, unseren Erasmus in sein Lexikon der Tonkünstler aufzunehmen. [Gerber (Ernst Ludw.). Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler (Leipzig 1782, Breitkopf, gr. 8°.) Bd. II, Sp. 818.] –