Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 48 (1883), ab Seite: 151. (Quelle)
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Turri ist der Name mehreren Künstler. Ein lombardischer Blumenmaler aus der österreichischen Zeit Giuseppe Turri beschickte die Mailänder Ausstellung des Jahres 1856 in der Brera mit einem Oelbilde: „Un mazzo di fiori“. Canadelli’s unten in den Quellen erwähntes „Album esposizioni“ meldet aber auch von einem gleichnamigen Landschaftsmaler: „Varj quadri di paesaggio esposero pure il Fasanotti, il Turri e l’Haimann“, der jedenfalls ein von dem Blumenmaler verschiedener Künstler sein muß, da wenige Zeilen weiter auch des Letzteren in der Stelle „la pittura degli animali, de’ fiori e delle frutte che è un arte affatto casalinga ebbe eccellenti cultori nel Meda, nel Drisaldi, nel Turri, nel Barucco, nel Lanfranchi e nel Rossi“ besonders gedacht ist. – Wichtiger für uns ist der Wiener Blumenmaler Peter Turri, und zwar wegen der Art der Ausführung seines Bildes. Peter Turri erscheint 1828 auf der Jahresausstellung der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien, und zwar mit einem „Enkaustischen Blumengemälde“, also mit einer Ausführung, die damals noch völlig neu war. In den Ausstellungen der folgenden Jahre begegnen wir dem Künstler nicht mehr, wie denn überhaupt die Mailänder und der Wiener Maler in den Werken über Kunst und Künstler Oesterreichs und Italiens nicht vorkommen.

Album esposizioni di belle arti in Milano ed altre città dedicato a Sua Maestà Elisabetta Amalia di Baviera Imperatrice d’Austria (Milano Gius. Canadelli, 4°.) Anno XVIII, p. 118. – Esposizione delle opere di belle arti per l’anno 1856 (Milano 1836, Giao. Pirola, 12°.) p. 21. – Kunstwerke, öffentlich ausgestellt im Gebäude der österreichisch-kaiserlichen Akademie der bildenden Künste bei St. Anna im Jahre 1818 (Wien, A. Strauß’ sel. Witwe, kl. 8°.) S. 13, Nr. 11.