Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Stroński
Band: 40 (1880), ab Seite: 83. (Quelle)
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Stroński, Franz von (Bibliothekar, geb. zu Sassow im Zloczower Kreise Galiziens am 1. Jänner 1803, gest. zu Krakau am 13. April 1865). Sein Vater Johann Stroński entstammte einem zu Pieniaki seßhaften Adelsgeschlechte, seine Mutter Brigitte war eine geborene Kochański; auch entsinnt sich Herausgeber dieses Lexikons, gehört zu haben, daß zwischen Franz von Stroński und der Malerfamilie Stroinski verwandtschaftliche Beziehungen bestanden. Mit durchaus glänzendem Erfolge beendete Franz sowohl das Gymnasium in Brzezan, als auch die philosophischen Studien an der Hochschule zu Lemberg, an welcher er nach Erlangung des Doctortitels zunächst im September 1825 zum Adjuncten der philosophischen Studienabtheilung, dann im Februar des folgenden Jahres zum Supplenten derselben ernannt wurde. Nach Enthebung von der Supplirung im December 1828 verblieb er noch weiter Adjunct, bis er im Februar 1829 die Universitäts-Kanzlisten- und Actuarstelle erhielt. Mit ah. Entschließung ddo. 11. Februar 1831 zum Professor der [84] Philosophie an der philosophischen Lehranstalt in Görz bestimmt, konnte er sein neues Amt erst im Februar 1832 antreten, da er mittlerweile wieder die Supplirung an der Lemberger Hochschule übernehmen mußte. In Görz wirkte er nur etwas über drei Jahre, denn bereits im Juli 1835 erfolgte seine Berufung zum Professor der Philosophie und ihrer Geschichte an der Lemberger Universität, an welcher er gleichzeitig provisorisch, im November 1836 aber definitiv mit der Bibliothekarstelle betraut wurde. Dreiundzwanzig Jahre waltete er in schwerer Zeit dieses Amtes. Als nach dem im Sommer 1858 erfolgten Ableben des gelehrten |Joseph Muczkowski [Band XIX, S. 311] der Bibliothekarposten an der Jagiellonischen Universität in Krakau erledigt worden war, bewarb er sich um denselben und erhielt ihn auch zu Anfang des Jahres 1859. Er blieb in dieser Stellung bis an sein Lebensende, das durch schweres Familienleid beschleunigt wurde. In dem Rahmen seiner vierzigjährigen Thätigkeit, welche in eine denkwürdige Zeit fällt, in der sich wiederholt ein völliger Umschwung in den politischen Verhältnissen des Kaiserstaates vollzog, treten manche Momente hervor, die eine nähere Erwähnung erheischen. Als Professor der Philosophie blieb er Allen unvergeßlich, welche seine Vorträge gehört haben. Bei der Faßlichkeit und Eleganz derselben war es ein hoher Genuß, ihnen zu folgen. Kaum dürfte in der vormärzlichen Periode unter den Professoren der Philosophie in Oesterreich Einer aufzuweisen sein, der ihm völlig ebenbürtig an die Seite gestellt werden könnte. Seine wohl noch in den Unterrichtsacten befindlichen Concurs-Elaborate für die Lehrämter in Lemberg, Laibach, Görz und Wien sind wahre Musterstücke in ihrer Art. Aus der Zeit, in welcher Stroński Universitätsbibliothekar zu Lemberg war, kann Herausgeber dieses Lexikons Selbsterlebtes berichten, denn er genoß das Glück, mehrere Jahre, 1843–1848, unter diesem edlen unvergeßlichen Gelehrten zu dienen. Bei Uebernahme der genannten Bibliothek fand derselbe eine bedeutende und einigermaßen geordnete Büchermenge vor, welche mit Schätzen aus der ehemaligen Garelli’schen Bibliothek in Wien reich versehen war. Es galt also die vorhandene Ordnung zu vervollständigen, begonnene Kataloge fortzusetzen oder neue, wie z. B. Materien-Kataloge und Local-Repertorien, zu verfassen, insbesondere aber theils die Leselust unter den mit jedem Tage sich mehrenden Benützern der Bibliothek rege zu erhalten, theils denselben die reichen Quellen zu wissenschaftlichen Zwecken zu erschließen, und das hat er im vollen Maße gethan, wie denn z. B. das leider mit Unrecht vergessene Werk des Professors der Philosophie an der Lemberger Hochschule, Ig. Hanus: „Die Wissenschaft des slavischen Mythus“ (Lemberg 1842) fast einzig nur aus den von Stroński dem Autor eröffneten Quellen der dortigen Bibliothek zu Stande gekommen ist. Durch seine Liebenswürdigkeit im Umgange und die väterliche Theilnahme, die er den Studirenden gegenüber bewies, erfreute er sich auch unter diesen einer an Verehrung grenzenden Liebe und Anhänglichkeit. So geschah es denn, daß, als der Wiener Revolution an den Märziden 1848 auch die Bewegung in Lemberg nur wenige Tage später, am 17. März, folgte, die Blicke der Regierung und der Jugend sofort auf ihn sich richteten. Auch die Lemberger wollten eine Studentenlegion haben – man [85] machte es ganz den Wienern nach. So wurde am 20. März mit der Einschreibung der studirenden Jugend in den einzelnen Hörsälen begonnen. Die technische Abtheilung commandirte der Professor der Chemie Dr. Rochleder [Bd. XXVI, S. 216] und zum Commandanten der ganzen Studentenlegion wurde Bibliothekar Stroński verlangt und von dem Grafen Stadion auch sofort ernannt. Schreiber dieses, Beamter unter Stroński, welcher von militärischen Sachen keine näheren Kenntnisse hatte, verdankte dem Umstande, als Officier in der k. k. Armee gedient zu haben, die Ernennung zu dessen Adjutanten. Die Wochen vom 20. März bis zum 15. April, um welchen S. seine Stelle niederlegte, bleiben dem Verfasser dieses Lexikons unvergeßlich. Die heroische Selbstüberwindung des Commandanten, der es Keinem, aber Keinem recht machen konnte, mußte man beobachtet haben, um den Mann der Philosophie, theoretisch gelehrt, wie er war, als praktischen Philosophen zu bewundern. Die akademische Legion war wohl aufgestellt, aber – ohne Waffen. Man hatte immer und nicht ohne Grund Furcht vor der Bewaffnung der jungen, von offen und heimlich herbeigeströmten Emissären schlimmster Gattung geradezu terrorisirten Leute. Die Hauptagitatoren waren zwei Journalisten, Dobrzanski und Dzierzkowski, welche Oel ins Feuer gossen. Die Unruhe wuchs stündlich. Man vertröstete mit der Ausfolgung der Waffen, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Endlich, als eine weitere Zögerung unmöglich geworden, erfolgte jene, und als das Volk die Jugend in Waffen sah, verlangte es auch nach solchen. Nun waren eben für die akademische Jugend Gewehre in die Aula gebracht worden. So zog denn das Volk gegen diese heran, und als es die Thore versperrt fand, wollte es dieselben sprengen, die Aula stürmen. In diesem verhängnißvollen Augenblicke trat Dr. Stroński mitten unter die tobenden Massen, um sie durch Reden und Vorstellungen zu beschwichtigen. Damit seine Anrede besser gehört werden könnte, hoben ihn einige Akademiker auf ihre Schultern. Der fanatisirte Pöbel ließ sich aber nicht beschwichtigen, sondern tobte und schrie, und ein Tollhäusler aus dem Volkshaufen hieb mit einem Säbel nach dem sprechenden Stroński. Ein Akademiker fing glücklicherweise den auf des Professors Kopf gerichteten Hieb auf und fiel dem Fanatiker in den Arm; die Studenten aber, welche das Leben ihres geliebten Meisters nicht gefährden wollten, drängten nach rückwärts, hoben denselben von ihren Schultern, schoben ihn durch die Menge gegen die auf ihren Zuruf sich halb öffnende Thür, die hinter ihm sich schloß, und brachten ihn so in Sicherheit. Stroński, von dem eben Erlebten tief erregt, sprach wohl über den Vorfall kein Wort, aber er sah ein, daß solchen Elementen gegenüber ein Mann seiner geläuterten, friedliebenden Denkungsart nicht gewachsen sei. Noch etliche Tage behielt er das Commando, dann bat er um Enthebung von demselben; sie wurde ihm auch von dem Grafen Stadion gewährt, wenngleich mit Widerstreben, da dieser die Bedeutenheit und den Einfluß des akademischen Lehrers erkannte. Aber die eigentliche Feuerprobe seines philosophischen Wesens sollte Stroński erst noch bestehen. Der General der Cavallerie Wilhelm Freiherr von Hammerstein [Bd. VII, S. 291] war an Récsei’s [Bd. XXV, Bd. 101] Stelle zum Commandirenden in Galizien ernannt [86] worden. Als die Unruhen in Lemberg eine bedenkliche Wendung nahmen, ließ er die Stadt am 1. November 1848 bombardiren. Nicht daß er dies gethan – die Revolution war eben nur mit Kanonen zu bändigen – wurde dem General zur Last gelegt, sondern daß er Universität und Rathhaus beschießen ließ, da doch die Schüsse, auf andere minder wichtige Gebäude gerichtet, ihre Wirkung gewiß auch nicht verfehlt hätten, aber bibliothekarische und archivarische Schätze geschont geblieben wären. Bei diesem Bombardement ging nun die Universität und die Bibliothek, die an 60.000 Bände zählte, in Flammen auf. Stroński, der im Gebäude wohnte, gab seine eigene Behausung auf, um die Bibliothek zu retten. Etwa 8.000 Bände waren es, die, während die Kanonen ihre Kugeln entsandten, durch ihn geborgen wurden; sein Eigenthum, bis auf das, was er und die Seinen am Leibe trugen, ging in den Flammen zu Grunde. Und nachdem der Schutt beseitigt und alles wesentlich durch ihn eingeleitet worden, um mit der Aufstellung der geretteten Büchermasse zu beginnen, legte er selbst Hand an und arbeitete nicht wie ein Bibliotheksdirector, sondern wie ein Bibliotheksdiener. Er selbst stellte die in dem heutigen Universitätsgebäude befindliche Bibliothek, die er bis zu seiner Versetzung nach Krakau von 8.000 auf 38.000 Bände gebracht, eigenhändig auf. Während er ganze Tage hindurch vom frühen Morgen bis in die beginnende Nacht arbeitete, versammelte sich das ihm beigegebene Beamtenpersonal nur in den Amtsstunden, so nahm er denn alle Mühe und Last der Arbeit, um die Eröffnung der Bibliothek zu beschleunigen, auf seine Schultern. Und in der That, nach der am 1. November 1848 erfolgten Einäscherung konnte sie schon am 2. November 1852, also nach dem beispiellos kurzen Zeitraume von vier Jahren, innerhalb deren die Sortirung des geretteten Materials, die Herstellung von Schränken und Repositorien, von Amts- und Lesezimmern, Katalogen u. s. w. durchgeführt worden, stattfinden. Nun flossen die Jahre in friedlicher Gleichförmigkeit dahin, nur wurde der in Regierungskreisen hochgeachtete Gelehrte mit verschiedenen Aemtern betraut, die ihm wohl Ehren, aber auch sonst viele Arbeit, jedoch ohne materielle Vortheile, brachten. Schon im Sommer 1847 war er zum Director der philosophischen Studien an der Lemberger Universität ernannt und zu gleicher Zeit mit dem Titel eines kaiserlichen Rathes ausgezeichnet worden. Nach der im October 1848 begonnenen Reform der akademischen Behörden bat er um Enthebung von seinem Ehrenamte, die ihm mit ah. Entschließung unter Bezeigung der ah. Zufriedenheit gewährt wurde. Im Jahre 1850 ernannte ihn das Unterrichtsministerium zum Schulrathe und Mitgliede der Commission für die Prüfung der Candidaten des Gymnasial-Lehramtes, ferner zum Prüfungscommissär bei der allgemeinen Abtheilung der theoretischen Staatsprüfung in Lemberg für das Fach der Rechtsphilosophie, und im Jahre 1854 für jenes der österreichischen Staatsgeschichte, von welch letzterer Function er im September 1858 enthoben wurde. Im Jahre 1851 übertrug ihm der Unterrichtsminister auch die Leitung der zur Abfassung polnischer Gymnasial-Lesebücher eingesetzten Commission. Bei dem völligen Mangel an geeigneten Kräften blieb aber die Abfassung der Bücher ihm allein überlassen. So kamen denn durch seine Thätigkeit [87] folgende Schulausgaben zu Stande: „Geografija dla młodzieży polskiej“, d. i. Geographie für die polnische Jugend (Lemberg 1848, 8°.), dann „Wipisy dla użytku klas niższych w cesarsko-królewskich szkołach gimnazialnych“, d. i. Lesestücke zum Gebrauche der unteren Classen an den k. k. Gymnasien. Ueberdies redigirte er noch die Manuscripte zu drei Bänden der literarhistorischen Sammlung, welche eine Chrestomathie von Proben der ältesten polnischen Sprachdenkmäler bilden. Diese letzte äußerst schätzbare und gediegene Arbeit erhielt auch die Approbation des Ministeriums, ob sie aber gedruckt worden, ist dem Herausgeber nicht bekannt. Auf die vorgenannten Arbeiten und eine größere philosophische Abhandlung in dem von Doctor Tomaschek um die Mitte der Vierziger-Jahre herausgegebenen Kalender, den man nach dem von dem Staatsrathe von Herrmann in München im Jahre 1842 ins Leben gerufenen Kalender eingerichtet und in Wien zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse in den sogenannten gebildeten Classen herausgegeben, beschränkt sich die ganze schriftstellerische Thätigkeit Stroński’s. Ob sich in dessen Nachlasse noch etwas gefunden, weiß Herausgeber nicht, doch möchte er es sehr bezweifeln, da dem Gelehrten die schwere Sorge, die ihm sein einziger ungerathener Sohn bereitete, nicht jene Ruhe mehr ließ, die zum Schaffen auf philosophischem Gebiete, und nur auf diesem beschäftigte sich Stroński fortwährend geistig, unentbehrlich erscheint. Zur Zeit, als derselbe noch Professor der Philosophie war, hatte er seine Vorträge wohl vollständig ausgearbeitet, aber nie drucken lassen; doch hielt nach diesen Schriften einer seiner Nachfolger, Professor Dr. Nicolaus Lipiński, von 1849–1866 Vorlesungen an der Lemberger Hochschule. Die letzten Lebensjahre verlebte der edle Gelehrte in Krakau, sich ganz seinem bibliothekarischen Dienste hingebend, in welchem er die Traditionen seines berühmten Vorgängers Dr. Muczkowski zu erhalten bemüht war. Nur einmal noch sollte Herausgeber seinen unvergeßlichen einstigen Vorsteher wiedersehen. An einer österreichischen Bibliothek war gegen deren Director von einem Untergebenen desselben eine niederträchtige Denunciation gemacht worden, welche durch ihren zum Theile verleumderischen Charakter die Untersuchung dieser an sich heiklen Angelegenheit sehr erschwerte. Um dieselbe zu führen, wußte man keinen tauglicheren Mann als Stroński, der wohl, aber mit sichtlichem Widerstreben, diese Mission, die er kaum ablehnen konnte, übernahm und so mit feinem Tacte auch erledigte. Als den Edlen die Reise an den Untersuchungsort durch Wien führte, suchte er seinen einstigen Hilfsbeamten sofort auf. Nach seiner Rückkehr theilte er mir das im Ganzen nach seinem Wunsche ausgefallene Resultat der Untersuchung mit, und wir schieden – fürs Leben. Ueber den schweren Kummer, der sein Herz drückte, verlor er nicht eine Sylbe, ich erfuhr sein Herzleid später von dritter, aber zuverlässiger Seite mit den Worten: „Im Jahre 1865 starb S. in Krakau aus Gram über seinen mißrathenen Sohn“. Er war eine Persönlichkeit, wie sie im Leben nur einmal vorkommt. Sein ungemein mildes und zum Herzen sprechendes Gesicht war schon frühzeitig ohne anderen Grund, als den der physischen Anlage von schneeweißen Haaren eingerahmt, was demselben, ohne es gerade älter zu machen, doch einen eigenthümlichen, ja lieblichen Ausdruck [88] gab. Als Mensch und Freund edel, hochherzig, zuverlässig und hilfreich, war er als Vorstand die verkörperte Humanität. An der Lemberger Bibliothek befand sich zu seiner Zeit ein Beamter, der eher zum Stiefelwichser als in ein Amt überhaupt und gar in dieses taugte, unwissend, boshaft, unhöflich und faul; was Stroński mit diesem boshaften Menschen ausstand, dessen Entfernung ihm nur ein Wort gekostet hätte, kann ich nicht sagen. Er nahm Alles gelassen hin, und erst als jener die zur ganzen Pension nöthigen Jahre vollzählig hinter sich hatte, wurde er von ihm befreit, da derselbe keine Stunde länger diente, als er mußte. Den Studirenden war Stroński ein wahrer Vater und half ihnen, wie und wo er konnte, und als er längst nicht mehr vortragender Professor war, kamen die armen Studenten in die Kanzlei des Bibliothekars, welche sie, wie ich selbst oft Gelegenheit hatte zu sehen, nie ungetröstet verließen. Im Professoren-Collegium, obgleich dasselbe zum größten Theile aus Deutschen oder wenigstens Nichtpolen bestand, genoß er hohe Achtung, ebenso in Regierungskreisen, er war Alles in Allem ein edler Pole jener Art, wie wir sie in Romanen finden, wie aber die Wirklichkeit deren wohl nur selten aufzuweisen hat.

Wiener Zeitung, 1865, Nr. 88: „Sterbefälle“. – Neue freie Presse, 1665, Nr. 226. „Personal Nachrichten“. – Galizien in diesem Augenblicke. Ein dringendes Wort in drängender Zeit (Wien 1848, 8°.) S. 51, 53, 58 und 61. – Encyklopedyja powszechna, d. i. Polnisches Conversations-Lexikon (Warschau, Orgelbrand, gr. 8°.) Bd. XXIV, S. 231.
Porträt. Unterschrift: „Stroński (Facsimile des Namenszuges) Doktor Filozofii, Bibliotekarz i | Dyrektor wydziału filozoficznego | Wzechnicy Lwowskiéj“. Reichan (pinx.) 1848. In der Piller’schen Lithographie in Lemberg (Fol.). Dargebracht von der dankbaren Jugend.