Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Nagy-Szabó, Franz
Band: 20 (1869), ab Seite: 71. (Quelle)
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3. Georg Nagy, nach seinem Geburtsorte Nagyajta in Siebenbürgen auch Nagy von Nagyajta genannt (geb. am 14. October 1747, Todesjahr unbekannt), war öffentlicher Lehrer der Philosophie und deutschen Sprache [72] zu Klausenburg; als letzterer gab er eine deutsche Grammatik für die ungarisch-siebenbürgische Schuljugend unter dem Titel: „Elementa linguae germanicae in gratiam hungaricae et transilvanicae iuventutis“ (1775) heraus; auch arbeitete er an einem deutschen Wörterbuche. Dieser Georg Nagy dürfte wohl auch der Verfasser der zwei folgenden Werke sein: „Einleitung in die ungarisch-philosophische Sprachlehre“ (Wien [Pesth] 1793, Kilian, 8°.) und „Der akademische Sprachforscher, oder Anleitung zur allgemeinen Sprachkunde. Nebst einer ästhetisch-kritischen Darstellung der deutschen, ungarischen und französischen Sprache“ (Wien 1805, Doll). [(De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen’sche Schriften, 8°.) I. Bandes 1. Stück, S. 365.] –