Textdaten
Autor: Unbekannt
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Titel: Auf de schwäbsche Eisebohne
Untertitel:
aus: Was singet und klinget. Lieder der Jugend.
S. 130–131
Herausgeber: Hugo Stehn
Auflage: 6.
Entstehungsdatum: ca. 1853
Erscheinungsdatum: 1925
Verlag: Buchverlag des Bundes Deutscher Jugendvereine
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Erscheinungsort: Sollstedt bei Nordhausen
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
erste bekannte Druckfassung in: Sebastian Burckhardt: Allgemeiner Liederschatz : Vollständiges Taschenliederbuch. Basel, 1888. S. 23
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[130]

     Auf de schwäbsche Eisebohne geit es viele Statione: Stuegert, Ulm ond Biberach, Meckebeure, Durlesbach. Trula, trula, trula la, trula, trula, la. Stuegert, Ulm ond Biberach, Meckebeure, Durlesbach.

     Auf de schwäbsche Eisebohne geit es viele Reschtratione, wo ma esse, trinke ka, älles, wa d’r Maga ma. Trula....

     Auf de schwäbsche Eisebohne braucht ma koine Poschtillione, denn was sonscht das Poschthorn blies, pfeifet jetzt de Lokomotiv.

     Auf de schwäbsche Eisebohne könne Küh ond Ochse fohre, d’ Studente fahret erschte Klass: se machet des halt nor zom Spaß.

     Auf de schwäbsche Eisebohne wollt amol ä Bäurle fohre, goht an Schalter, lupft de Huet: „Oi Billetle, send so guet!“

     Eine Geiß hat er gekaufet, und daß die ihm nicht entlaufet, bindet se der guete Ma hende an de Wage na.

     „Böckle, tue nor woidle springe, ’s Fueder will i der scho bringe.“ Setzt si zu seim Weible na ond brennt ’s stinket Pfeifle a.

     ’s Fahre tut en mächtig freue, doch er mueß es z’ spät bereue, daß er hot des Ungschick tau ond de Bock am Wage glau.

     Auf de nächschte Statione, wo er will sei Böckle hole, findt er nor no Kopf ond Soil an dem hendre Wagetoil.

[131] Do kriegt er en große Zore, nimmt de Kopf mitsamt de Hoore, schmeißt en, was er schmeiße ka, ’m Konduktör an d’ Auhre na.

     „So, du kaascht de Schade zahle, worum bischt so schnell gfahre, du alloi bischt Schuld dara, daß i jetzt koi Geiß meh ha.“

     So, jetzt wär des Liedle gsunge, ’s hätt euch wohl in d’ Auhre klunge, wers no net begreife ka, fangts halt wieder vo vorne a.