Wocheneinteilung eines Faulpelzes

Textdaten
Autor: unbekannt
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Titel: Der Wochen vßtheilung
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aus: Österreichischen Nationalbibliothek, Cod. 9702, Blatt 340r
Herausgeber: Hermann Menhardt
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 2. Hälfte 16. Jahrhundert
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Erscheinungsort:
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Originalherkunft:
Quelle: Hermann Menhardt: Verzeichnis der altdeutschen literarischen Handschriften der österreichischen Nationalbibliothek; 3. Band (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin – Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur; 13). Berlin: Akademie Verlag, 1961, S. 1193 manuscripta mediaevalia
Kurzbeschreibung: Scherzhaftes Gedicht über den Wochenplan eines Nichtstuers
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 Der Wochen vßtheilung.


Der Sontag Ist des Montags Bruoder.
Am Erchtag lig Ich Im luoder.
Am Mitwoch Ist ein schöhner tag.
Am pfinztag Ich nit Arbettn mag.

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Am freittag thut mir der topff weeh.

Am Sambstag Ich dorauff Ins badt geh.
Domit heb Ich di wochen vertriben
Ist mir thein elt Im Seckhel bliben.


Anmerkungen (Wikisource)

Die Wiener Handschrift stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts (ÖNB-Katalog), auch der Text selbst dürfte im 16. Jahrhundert entstanden sein.

Vers 2: Erchtag Dienstag: im Luder liegen: ein liederliches Leben führen

Vers 4: pfinztag Donnerstag

Vers 5: im mittelfr., rheinfr. und westthür. gilt heute noch die ableitung döppen, töpfen als schädeldecke, kopf (Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, Bd. 21)

Vers 8: ist mir kein Geld im Säckel geblieben