Würd’ es mir fehlen, würd’ ich’s vermissen (Fontane, 1905)

Textdaten
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Autor: Theodor Fontane
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Titel: Würd’ es mir fehlen, würd’ ich’s vermissen?
Untertitel:
aus: Gedichte, Seite 32
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
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Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
dieses Gedicht aus einer anderen Quelle: Würd’ es mir fehlen, würd’ ich’s vermissen (Fontane), aus: Deutsche Gedichte II, 4. Aufl., Insel Verlag, Frankfurt/Main, 1984, S. 589
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[32]
Würd’ es mir fehlen, würd’ ich’s vermissen?


     Heute früh, nach gut durchschlafener Nacht,
Bin ich wieder aufgewacht.
Ich setzte mich an den Frühstückstisch,
Der Kaffee war warm, die Semmel war frisch,

5
Ich habe die Morgenzeitung gelesen,

(Es sind wieder Avancements[1] gewesen).
Ich trat ans Fenster, ich sah hinunter,
Es trabte wieder, es klingelte munter,
Eine Schürze (beim Schlächter) hing über dem Stuhle,

10
Kleine Mädchen gingen nach der Schule, –

Alles war freundlich, alles war nett,
Aber wenn ich weiter geschlafen hätt’
Und thät’ von alledem nichts wissen,
Würd’ es mir fehlen, würd’ ich’s vermissen?

Anmerkungen (Wikisource)

  1. avancements (frz.) Fortschritte, Weiterentwicklung