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Topographia Germaniae
Wiltzburg (heute: Wülzburg)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 107.
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Wiltzburg.

Ein auff einem hohen felsigten Berg / ob der Stadt Weissenburg / gelegenes / vestes und Marggräflich Ohnspachisches Schloß. Als Anno 1634. nach Proviantirung der gedachten Vestung / im Hornung / die Bayrischen wieder nach Ingolstat gewolt / hat ihnen Landgraf Johann von Hessen auffgepast / daß sie in 600. Todte auffm Platz / 1100. Gefangene / und darunter zween Obristen / Haßlang / und Schnetter / neben andern vielen Officirern / 2. Stücken Geschütz / und 4. Standarten / den Schwedischen hinterlassen müssen. Hernach / den 11. Octob. zu Abend / umb halb 6. Uhr / ist eine unversene Brunst in dieser Vestung / auß deß Commendanten Quartier / entstanden / dadurch der gantze innere Bau in die Aschen gelegt / die Proviant meist verbrannt / und der Pulver-Thurn / mit dem Thor kümmerlich errettet worden. Kemnitz. part. 2. de bello Suecico, lib. 2.

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