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Obsorge anvertrauten Unterthanen den Nutzen, und den sich hierunter ergebenden reichlichen Ersatz der dermaligen geringen Kosten möglichst fühlbar zu machen, und sie also, ehe irgend eine Art von Zwangsmittel, der bey solchen Anstalten immerhin der letzte Einschreitungsweg seyn muß, angewendet werde, zu ihrem auf Überzeugung gegründeten Beytritt, und also zur freywilligen Einführung dieser Anstalten zu vermögen, wonach bey etwaiger Halsstärrigkeit eigensinniger und dem Müssiggange ergebener, gewöhnlich armer Ältern, und auch so erzogen werden wollender Kinder die Schulvorsteher mit allem Ernste vermittelst jeder ihnen sowohl als den dem Herkommen nach ihnen beygeordneten Mityschulaufsehern aus ihren Gemeinden, und besonders den Ortsarmenkommissionen nöthig und zweckmäßig scheinenden Mitteln solche Schüler zum ordentlichen Besuch dieses Unterrichtes, und zum Fleiß und zur Geschäftigkeit anzuhalten haben. Da Wir inzwischen nun einmal solche Schulen allenthalben eingeführet ernstlichst wissen wollen; so haben sich Pfarrer und Beamte in den, wenn sie gütliche Überzeugungswege gebrauchen wollen, und zu gebrauchen wissen, alsdenn sich nur selten ergebenden Fällen, wo jede wiederholten