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Seite:Von dem Ritterorden der Fürspänger, welchen Kaiser Karl IV. 1355 zu Nürnberg gestiftet hat.pdf/25

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Von der Fürspang-Pfründ zu Bamberg das Beneficium der zwölf Boten oder Apostel ad fibulas oder Fürspang-Pfründ genannt.

 Die vor mir liegenden Papiere sagen beynahe das nämliche, was Herr Schellenberger in seinem oben angeführten Buche berichtet.

 Bischoff Albert bestättigte die Stiftung 1408 zu einem Vicariat und einer ewigen Messe in der Pfarr-Kirche unserer lieben Frauen auf dem Altar aller 12 Boten mit Gunst und Willen Ottens von Egloffstein, Pfarrers in der Pfarr-Kirche zu Bamberg. Der Hauptmann der Gesellschaft hat das Recht, bey Erledigung solcher Vicarie jederzeit einen tüchtigen Priester, binnen Jahresfrist als Lehnherr zu bestellen. Er muß aber denselbigen in einer Mondsfrist dem zeitlichen Bischoff vorstellig machen, bey Verlust des Lehnrechts, welcher zeitliche Vicarius wöchentlich wenigstens 3 Messen lesen und sich gebührend verhalten soll. Die hierzu gestifteten Güter und deren Abwurf, (davon hat Herr Schellenberger nichts gesagt,) besteht in folgendem:

1 Hof zu Haußen in Wirzburgischer Diöces.