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an, er hob schweigend den Arm nach seinem Kopfe — ich verlor das Gleichgewicht und flog durch die Luft. Als ich wieder zur Besinnung dessen kam, was eigentlich mit mir geschehen sei, waren beide, der Mensch und die beiden Weibchen, schon ein Stück von einander entfernt, und bald verlor ich den Menschen aus dem Gesicht. Ich saß nämlich, wie ich jetzt bemerkte, in dem Gewande des Mädchens. Hier hielt ich mich verborgen, ich weiß nicht wie lange.

Eine plötzliche starke Erschütterung des Kleides warf mich auf den Boden. Als ich imstande war mich umzusehen, fand ich mich in einer Menschenwohnung. Das Weibchen war allein, aber sie hatte jetzt ein weißes Gewand an. Es war dunkel im Zimmer, nur auf dem Tische, an welchem das Weibchen saß, leuchtete eine helle Flamme. Ich sah mich in meinem Schrecken zunächst nach einem Zufluchtsort um, dann aber besann ich mich meiner Aufgabe und wanderte mutig dem Lichte entgegen. Auf dem Tische angelangt verbarg ich mich in einem dort stehenden Blumenstrauße und konnte nun das Weibchen genau beobachten. Sie hielt ein Bild — die Menschen ahmen merkwürdig geschickt alles nach, was sie sehen — in ihrer Hand; einige Blätter Papier, in denen sie eben gelesen, lagen neben ihr. Ich hatte später — leider! — Gelegenheit, den Inhalt genau zu vermerken und will ihn sogleich hier verzeichnen unter der Überschrift:

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Kurd Laßwitz: Seifenblasen. Leopold Voß, Hamburg und Leipzig 1890, Seite 100. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Seifenblasen-Kurd_La%C3%9Fwitz-1890.djvu/100&oldid=- (Version vom 20.8.2021)