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13 männliche, unter den vom Dienstboteninstitute nur 4, unter den vom Lande 9, und unter den auf eigne Rechnung 6. Unter den Kranken des Handwerksgesellen-Instituts waren 23 Fremde. Nach dem Alter betrachtet waren in denselben vom 10ten bis zum 20sten 34, vom 21sten bis zum 40sten 86, vom 41 bis zum 60sten 19, vom 61 bis zum 66sten 3, und von einem war das Jahr nicht angegeben. Von diesen lagen 80 an schnell vorübergehenden, 63 an langwierigen Krankheiten darnieder. 90 genasen, 5 wurden als unheilbar entlassen, 7 starben, 41 blieben noch im Krankenhause zurück. Unter den Verstorbenen waren 3 vom Armeninstitute, 1 vom Handwerksgesellen-Institute, 3 vom Lande. Das Sterbeverhältniß war also in diesen 3 Monaten wie 1 zu 20.


15.
Aus Wirzburg den 3 März. 

 Sie wissen, daß die Klage über Zügellosigkeit der Preßfreyheit bey den Fürsten, ihren Cabinetten und Regierungen fast allgemein wird, und daß hingegen in manchen Ländern, von denen man es sich nicht hätte versehen sollen, das Publicum, vorzüglich der gelehrte Theil desselben, über zu große Einschränkung und Druck derselben Beschwerde führt. Um diese Klagen von beyden Seiten abzustellen, hat unser Fürstbischoff der Landesregierung einen Plan zu einem Censurcollegium vorgelegt, und eben denselben der geistlichen Regierung mitgetheilt, um darüber ihre Berathschlagungen anzustellen, und eine Instruction für das

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Diverse: Miscellaneen in: Journal von und für Franken, Band 4. Raw, Nürnberg 1792, Seite 382. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Miscellaneen_(Journal_von_und_f%C3%BCr_Franken,_Band_4,_3).pdf/8&oldid=- (Version vom 1.8.2018)