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Gebäude gelegt worden, und kein Unterthan ist gezwungen, sie einzunehmen, wenn er es nicht freywillig thut: und das thun sie nun, weil sie alle baar und gut bezahlen. Geld haben sie noch zur Zeit genug und man kann nicht genug gedoppelte Louisd’or wechseln. Man hat noch von keiner Unordnung gehört, und die Mannszucht ist sehr scharf.


2.

 Im Monate Februar verlor Franken folgende wichtige Geschäfftsmänner durch den Tod. Am 9ten dieses starb in Coburg der geh. Rath und Consistorial-Präsident Hofmann im 54sten Jahre seines ruhmvollen Alters an einem Schlagflusse; und am 18ten starb der geh. Rath und Kanzler Martin Christian Grimm in Meiningen, alt 68 Jahre. Ihre vorzüglichsten Lebens-Umstände und Thaten verdienten allerdings in einem Journal von und für Franken einer genauern Erwähnung.


3.

 Am 28. Febr. starb zu Erlangen Herr Hofrath Joh. Christoph Rudolph, Senior der Universität und erster Professor der Rechte im 70sten Jahre seines Lebens.


4.

 Am 13ten März starb zu Nürnberg Herr Johann Leonhard Staudner, ehemahliger Reichsstadt-Nürnbergischer Consulent, nachher Reichsgräflich Erbtruchseßischer Hofrath und Sachsen-Hildburghäusischer Rath, im 56sten Jahr seines Alters. Ein Theil seiner Lebensgeschichte steht in

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Diverse: Miscellaneen in: Journal von und für Franken, Band 4. Raw, Nürnberg 1792, Seite 376. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Miscellaneen_(Journal_von_und_f%C3%BCr_Franken,_Band_4,_3).pdf/2&oldid=- (Version vom 1.8.2018)