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durch ihre Namensinitialen über ihren Köpfen gekennzeichnet. Die drei Jünger am Abhange sind, nach Ev. Luc. IX, 28, Petrus, Johannes und Jakobus. Oben in der Mitte steht (unorthographisch) Ή Μεταμόρφωσις (Die Verklärung).

Tannenholz; h. 0,38½; br. 0.28. – 1674 (nicht 1672, wie bei H.) durch den Obersten Christoph von Degenfeldt dem Kurfürsten Joh. Georg II. geschenkt. Noch 1741 in der Kunstkammer.

Der hl. Gregor. 3. (3.) 32 d.

Goldgrund. Der graubärtige Heilige sitzt auf reichem goldenen Throne. Mit der Linken hält er sein Buch aufgeschlagen, die Rechte hat er segnend erhoben. Sein Name ΓΡΗΓΟΡΙΟC steht oben zu beiden Seiten seines Kopfes.

Pappelholz; h. 0,13½; br. 0,11. – Am 4. Nov. 1672 durch den Obersten von Degenfeldt mit zwei nicht erhaltenen Gegenstücken, die den hl. Jakobus und den hl. Basilius darstellten, dem Kurfürsten Joh. Georg II. geschenkt. Der Oberste hatte sie von einem griechischen Patriarchen erhalten. 1741 befanden sich noch alle drei in der Kunstkammer.

Maria mit dem Kinde. 4. (4.) 32 d.

Halbfigur nach rechts auf Goldgrund. Maria bietet dem Kinde die linke Brust. Die griechischen Initialen oben links und rechts bedeuten „Mutter Gottes“, diejenigen über dem Kopfe des Kindes „Jesus“.

Pappelholz; h. 0,22; br. 0,17½. – 1857 aus Prof. Steinla’s Sammlung.



Empfohlene Zitierweise:
Karl Woermann: Katalog der Königlichen Gemäldegalerie zu Dresden (1887). Generaldirection der Königlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft, Dresden 1887, Seite 28. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Karl_Woermann_Katalog_der_Gem%C3%A4ldegalerie_Dresden_1887.pdf/60&oldid=- (Version vom 1.8.2018)