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einem Geiger ein Glas des Wunderweines zu kosten giebt. Bezeichnet unten rechts:

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Eichenholz; h. 0,58½; br. 0,48. – Erst 1861 aus dem „Vorrat.“ Vorher nicht nachgewiesen. – Phot. BraunX,38 und Phot. Ges.

Mutter und Kind. 1726. (1580.) 17 b.

Kniestück. In schlichtem Gemach, vor dem Bogenfenster, durch welches links das Dorf hereinblickt, sitzt eine Frau am niedrigen Tischchen, auf dem ein Topf und ein Teller stehen. Sie hält ihr Kindchen im rechten Arm und in der linken Hand den Löffel, mit dem sie es speist. Bez. unten rechts:

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Leinwand auf Eichenholz geklebt; h. 0,29 ; br. 0,24½. – Inv. 1722, A 669.

Die Verstossung der Hagar. 1727. (1581.) 17 b.

Abraham steht im Pelzmantel rechts auf seiner Haustreppe, deutet mit der Linken in’s Haus zurück, wo Sara den Kopf des kleinen Isaak vom Ungeziefer reinigt und legt die Rechte tröstend auf die Schulter, der unten vor ihm stehenden weinenden Hagar, die im Begriffe ist, barfuss, mit einem Brot auf dem Rücken, einer Feldflasche am Arm, dem Ausweisungsbefehle zu gehorchen. Zu ihren Füssen spielt der kleine Ismael arglos mit seinem Bogen. Links im Hofe hinter Hagar ein Knecht mit der Heerde. Bezeichnet unten rechts:

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Leinwand; h. 1,35; br. 1,08. – 1876 vom Kunsthändler Ernst in Dresden. – Phot. Braun II, 38 und Phot. Ges.

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Karl Woermann: Katalog der Königlichen Gemäldegalerie zu Dresden (1887). Generaldirection der Königlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft, Dresden 1887, Seite 547. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Karl_Woermann_Katalog_der_Gem%C3%A4ldegalerie_Dresden_1887.pdf/579&oldid=- (Version vom 1.8.2018)