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Seite:Goethe Götz von Berlichingen WA Bd 8 058.jpg

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Götz. Sie haben’s Ursach.

Selbitz. Wir wollen ihnen die Hölle heiß machen.

Götz. Ich zählte auf euch. Wollte Gott der Burgemeister von Nürnberg, mit der güldenen Kett um den Hals, käm’ uns in Wurf, er sollt sich mit all seinem Witz verwundern.

Selbitz. Ich höre, Weislingen ist wieder auf eurer Seite. Tritt er zu uns?

Götz. Noch nicht; es hat seine Ursachen warum er uns noch nicht öffentlich Vorschub thun darf; doch ist’s eine Weile genug, daß er nicht wider uns ist. Der Pfaff ist ohne ihn, was das Meßgewand ohne den Pfaffen.

Selbitz. Wann ziehen wir aus?

Götz. Morgen oder übermorgen. Es kommen nun bald Kaufleute von Bamberg und Nürnberg aus der Frankfurter Messe. Wir werden einen guten Fang thun.

Selbitz. Will’s Gott. (Ab.)


Bamberg
Zimmer der Adelheid


Adelheid. Kammerfräulein.

Adelheid. Er ist da! sagst du. Ich glaub’ es kaum.

Empfohlene Zitierweise:
Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Weimar: Hermann Böhlau, 1889, Seite 58. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Goethe_G%C3%B6tz_von_Berlichingen_WA_Bd_8_058.jpg&oldid=3320628 (Version vom 1.8.2018)