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Seite:Goethe Götz von Berlichingen WA Bd 8 024.jpg

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Reiter. Sie reiten das Thal herauf, in einer Viertelstund sind sie hier.

Maria. Er wird niedergeschlagen sein.

Reiter. Finster genug sieht er aus.

Maria. Sein Anblick wird mir im Herzen weh thun.

Elisabeth. Ah! – Ich will gleich das Essen zurecht machen. Hungrig werdet ihr doch alle sein.

Reiter. Rechtschaffen.

Elisabeth. Nimm den Kellerschlüssel und hol vom besten Wein! Sie haben ihn verdient. (Ab.)

Karl. Ich will mit, Tante.

Maria. Komm, Bursch. (Ab.)

Reiter. Der wird nicht sein Vater, sonst ging’ er mit in Stall!


Götz. Weislingen. Reitersknechte.

Götz (Helm und Schwert auf den Tisch legend). Schnallt mir den Harnisch auf, und gebt mir mein Wamms. Die Bequemlichkeit wird mir wohl thun. Bruder Martin, du sagtest recht – Ihr habt uns in Athem erhalten, Weislingen.

Weislingen antwortet nichts, auf und abgehend.

Götz. Seid gutes Muths. Kommt, entwaffnet euch. Wo sind eure Kleider? Ich hoffe, es soll nichts verloren gegangen sein. (Zum Knecht.) Frag seine Knechte, und öffnet das Gepäcke, und seht zu, daß

Empfohlene Zitierweise:
Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Weimar: Hermann Böhlau, 1889, Seite 24. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Goethe_G%C3%B6tz_von_Berlichingen_WA_Bd_8_024.jpg&oldid=3320594 (Version vom 1.8.2018)