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Seite:Goethe Götz von Berlichingen WA Bd 8 005.jpg

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Erster Act.


Schwarzenberg in Franken.
Herberge.


Metzler, Sievers am Tische. Zwei Reitersknechte bei’m Feuer. Wirth.

Sievers. Hänsel, noch ein Glas Branntwein, und meß christlich.

Wirth. Du bist der Nimmersatt.

Metzler (leise zu Sievers). Erzähl das noch einmal vom Berlichingen! Die Bamberger dort ärgern sich, sie möchten schwarz werden.

Sievers. Bamberger? Was thun die hier?

Metzler. Der Weislingen ist oben auf’m Schloß bei’m Herrn Grafen schon zwei Tage; dem haben sie das Gleit geben. Ich weiß nicht wo er herkommt; sie warten auf ihn; er geht zurück nach Bamberg.

Sievers. Wer ist der Weislingen?

Metzler. Des Bischofs rechte Hand, ein gewaltiger Herr, der dem Götz auch auf’n Dienst lauert.

Sievers. Er mag sich in Acht nehmen.

Empfohlene Zitierweise:
Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Weimar: Hermann Böhlau, 1889, Seite 5. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Goethe_G%C3%B6tz_von_Berlichingen_WA_Bd_8_005.jpg&oldid=3320574 (Version vom 1.8.2018)