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„Ich Arnold und ich Hans von Weitersdorf[1] verihen, daß wir unser eigenes Haus zu Speckheim, das heißt der Heyderin Haus, an das Kloster Halsprun für zehn Pfund verkauft haben; und gültet jährlich zehn Schilling Heller. Versiegelt mit unsern beiden Siegeln.“ Derselbe Abt kaufte 1383 einen Hof daselbst von den Herren Ulrich und Berthold Haller zu Nürnberg.


47. Stockheim,

Weiler bei Spalt. Das Kloster besaß dort nur ein Anwesen, 1361 vom 19. Abt Arnold gekauft. Verkäufer war Berthold von Hylpertshausen. 1515 Konflikt zwischen dem Abt Bamberger und Hans Thom. von Absberg wegen Schaftrieb auf dem Heilsbronner Anwesen.


48. Streudorf,

Weiler bei Wald und Gunzenhausen. Hier erhielt das Kloster, wie oben bei Unter-Hambach berichtet wurde, Wiesengefälle zum Geschenk vom Dekan Matthäus zu Herrieden. Im Ganzen kamen dort drei Anwesen an das Kloster.


49. Tauchenroth,

Weiler bei Ornbau. Konrad Rys von Laubenzedel verkauft 1377 an den 19. Abt Arnold für 50 Pfund die Wiese Bürnbühel hinter Tauchenrod an der Altmühl. Zeugen und Bürgen von Ornbau. Stadtsiegel. 1574 kaufte der Abt Wunder für 130 fl. von Wolf. Kaufman Gefälle. Heinrich Diener, ein Freund des Klosters, schenkte diesem Gefälle in Ornbau und Tauchenrod, je ein Talent jährlich, laut Eintrag im Todtenkalender am 9. September.


50. Thannhausen,

Pfarrdorf bei Gunzenhausen. Daß das Kloster schon frühzeitig Gefälle daselbst erwarb, ist oben I, 65 erwähnt worden.


  1. Johann von Weitersdorf wurde 1418 in Heilsbronn begraben. Er legirte dem Kloster Gefälle von einem Weiher am Kaltenbach bei dem Orte Gauchsdorf, Pfarrei Büchenbach bei Schwabach, laut Eintrag im Todtenkalender beim 16. August.
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Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 476. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/478&oldid=- (Version vom 31.7.2018)