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so weit mein leben raicht, das wolt ich warlich ye gern thun, wy woll Ew. fürstl. Gn. gar woll kunnen bedencken, das Man dem Alter unuermügen, Abgang vnnd vnverstandt, auflegt, daß ich mich gleichwol schuldig erkenn, das muß ich Nu Got befehlen vnnd weis Ewr Fürstl. Gnd. warlich jezt nit weiter zu schreiben, dann ich bedenkh, solt was vorhanden sein, das der löblichen Herrschafft zu Mercklichen Nachtaill vnnd schaden Reichet so dann Ewr fürstl. Gnaden ain getreuer Bruder alda ist, das mich dann warlich für Nuz vnnd Gut anseh, so Ewr Fürstl. Gnaden Vernem daß Ewr Fürstl. Gn. Bruder Mein gn. Herr Marggraff Jörg hy zu Olspach sein würdt, als ich mich dan unlängst versyh, das sich Ewr Fürstl. Gn. zu seinen Fürstl. Gn. Hyher füget vnnd seinen Fürstl. Gn. ewr Fürstl. Gnad. brüderlich undt herzfreundlich bedencken anzaiget, hoffet ich ye zu Gott solt es ye nit zu Guten kummen, so solt ye nit schaden den Got wais mein Herz, vnnd ich befelch mich hymit Ewr Fürstl. Gnaden als Meinem Gnedigen Herrn Mein Handt an dem heiligen Balmtag Im xxviij Jahr.“

 Ewr Fürstl. Gn.
 V. W. etc. etc.

Hanß von Seckendorff Aberdar
Ritt. Amdtm. zu Feuchtwang.


Dieser letzte Brief enthält in seiner Art ein Muster der Politik eines klugen und zugleich