Seite:Einige Bruchstücke, als Beyträge zur ältern Geschichte des Fränkischen Adelichen Geschlechts der Freyherren von Seckendorf.pdf/26

Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Aufschrifft.
Vnserm Besondern vnnd Lieben getreuen Hannßen von Seckendorff, Aberdar, Ambtm: zu Feuchtwang, Rittern.


Dieses Schreiben wurde von Hanns von Seckendorf am Palmsonntag darauf folgendermaßen beantwortet.

„Durchleuchtiger, Hochgebohrner Fürst,“
„Mein willig ganz unterdenig Dienst sindt Ew. Fürstl. Gnaden mit ganzem fleiß zuuorn berait, Gnädiger Herr. Ewr fürstl. Gn. schreiben hab ich ganz unterdeniglich vernommen, Nur sollen Mir Ewr fürstl. Gnaden genzlich glauben, das ich kein größere fraidt jn dieser Zeit het, dann das es meiner Gnd. Herrschafft, der Marggraffen zu Brandenburg Nach allem Irm willen, an Sellen, Eren, Leib vnndt gut, landen vndt Leuthen vff das allerbeste zugieng vnndt stündt, dann ye Ir fürstl. Gnaden altvordern diesen Löblichen Cwrfürst vnndt fürstlichen standt, landt vnndt Leut mit großen Eren, blutvergießen, Mw vnnd Arbeit erworben undt herbracht haben, Solt Nw der also zw scheitern gen vnndt Nachtheil Raichen, das wer ye zu erbarmen, es wer auch Mir undt allen der VorEltern vnndt dy bey der Herschafft herkumen wern, ye getreulich bilich vnnd herzlich leidt, Got der Allmächtig woll soliches durch seinen Götlichen willen wenden, vnndt zum Besten schicken, was ich auch als ain Alter zum Besten darzu helffen vnndt raten Kunt,