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Schnapps. Das ist scharmant, hähähä. Ja, ich hab’ es gleich gedacht, hähähä, und da hab’ ich mich hier versteckt, und da hab’ ich gesehn, hähähä, wie Sie ihm das Fenster vor der Nase zuschlug, hähähä. – Aber den dummen Gürgen izt bey Seite; mein Engelgen, Du weißt doch wohl, was Du mir vorhin versprochen hast?

Rösgen (bey Seite.) Ah, nun hab’ ich Dich. (Laut.) Ja, Mosge Schnapps, das weiß ich recht wohl. Aber ich gesteh’ es, ich habe nur noch ein paar Skrupel, die er mir vorher auflösen muß.

Schnapps. Auflösen, resolviren, dissolviren, obstruiren, rektifiziren, wie Du es haben willst, mein Kröngen.

Rösgen. Ich nehme freilich einen Mann, damit er mir gut ist: und wenn Ers also ehrlich meynt, Mosge Schnapps – aber ehrlich muß Ers meynen – so denk’ ich, daß wir ein Paar sind. Ich habe ein bisgen Vermögen, aber ich verlange eben nicht, daß mein Mann welches hat. Was ich verlange, das ist, daß mich mein

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Anton-Wall (= Christian Leberecht Heyne): Die beiden Billets. Ein Lustspiel in einem Akt. Dyk, Leipzig 1790, Seite 42. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_beiden_Billets_(1790).pdf/42&oldid=- (Version vom 18.3.2020)