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Siebenter Auftritt.
Gürge. Rösgen. Schnapps (versteckt.)

Gürge (klopft an der Hausthür.) Ist niemand zu Hause?

Rösgen (am Fenster.) Was? Du bists? Du unterstehst Dich noch, Dich hier sehn zu laßen? Du kannst noch glauben, daß Du wieder einen Fuß wirst ins Haus sezen dürfen? Du bildest Dir ein – – –

Gürge. Nein, nein, Röse, ich will nicht ins Haus, ich will haußen bleiben: aber laß nur ein vernünftig Wort mit Dir reden: was ich Dir zu sagen habe, ist gleich geschehn: thu mir nur den Gefallen, und komm auf ein paar Augenblickgen herunter: Du wirst sehn – – –

Rösgen. Ich mag nichts sehn, und nichts hören, und nichts wißen. Laß mich in Ruh, und komm mir nicht wieder vor die Augen. (Schlägt das Fenster zu.)

Schnapps (schleicht hervor: bey Seite.) Bravo! nun will ich mein Geld holen, und hab’ ich

Empfohlene Zitierweise:
Anton-Wall (= Christian Leberecht Heyne): Die beiden Billets. Ein Lustspiel in einem Akt. Dyk, Leipzig 1790, Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_beiden_Billets_(1790).pdf/32&oldid=- (Version vom 18.3.2020)