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Porfirio Munez mit vieler Mühe eingegraben habe, findet und richtig zu deuten weiß, vermache ich unsere Schätze, von denen er einen Teil der Kirche meines Geburtsortes Santillo in Portugal stiften soll, damit dort für meine arme, sündige Seele und die meines Freundes Messen gelesen werden. – Alvaro Bastello.“ – “[1]

Goretzki legte das Buch wieder beiseite.

„Dieser Erbe des Seeräubers bist Du, mein Junge“, sagte er dann. „Du hast die zweite Grotte und die Zeichen aufgefunden. Und es kommt jetzt nur darauf an, daß wir die letzteren enträtseln.“

Heinrich hatte sich weit über den Tisch gebeugt und las Goretzki förmlich jedes Wort vom Munde ab.

„Und hat dieser Bastello so gar keine Andeutungen irgendwo eingeflochten, welcher Zusammenhang zwischen den Pfeilen und den Zahlen besteht?“ fragte Heinrich wieder.

„Nichts – kein Wort! Nur befinden sich unter seinem Namen auf dem leeren Teil der betreffenden Seite zwei punktierte Linien. – Da – schau sie Dir an, mein Junge. Ich glaube kaum, daß sie sich auf die Zeichen beziehen.“

Heinrich blickte grübelnd auf die beiden aus


  1. Satzzeichen ergänzt
Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 59. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/60&oldid=- (Version vom 31.7.2018)