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Umzug nach dem Blockhause bewerkstelligt. Lottchen konnte sich gar nicht genug über die behagliche Einrichtung der Hütte wundern. Schnell schloß sie mit Jocko Freundschaft, trotzdem dieser auch sie mit dem üblichen „Dieb, Spitzbube“ begrüßt hatte.

Nach dem Mittagessen führte Goretzki die Kinder nach der kleinen Bucht, in der die Jacht unter dem Hügel verborgen lag. Mit Feuereifer machten sich alle drei nun an die Arbeit, das Segelschiff freizulegen, was auch bis zum Abend erledigt wurde. Es zeigte sich, daß die Jacht tadellos erhalten war. Nur die Farbe war überall abgeblättert, so daß Goretzki beschloß, am folgenden Tage zunächst den Anstrich zu erneuern. Das nötige Material hierzu hatte er ebenfalls schon vor seiner Flucht zusammen mit den anderen Vorräten nach der Insel geschafft.

Nach Eintritt der Dunkelheit kehrten die drei Robinsons nach der Hütte zurück, aßen zur Nacht und sorgten dann für zwei weitere Lagerstätten. Sein bequemes Bett trat Goretzki an die Kleine ab, die denn auch, ermüdet von der Arbeit des Tages, sehr bald unter die Decken schlüpfte und sofort einschlief. Der Einsiedler und Heinrich aber setzten sich an den einen Tisch und prüften beim Scheine der beiden Tranlampen die Bücher und

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W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 56. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/57&oldid=- (Version vom 31.7.2018)