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der untere dagegen nach Osten …?! – Eine innere Stimme sagte dem Knaben, daß diese Zeichen geheime Anweisungen zum Auffinden eines bestimmten Ortes enthielten. Und seine lebhafte Phantasie reimte sich einen ganzen Roman zusammen, in dem Seeräuber und verborgene Schätze die Hauptrolle spielten. – – –

Genau eine Woche dauerte die Anwesenheit des Dreimasters in der Bucht des benachbarten, von zahllosen Scharen von Seevögeln aller Art bewohnten Eilandes. Dann fand Heinrich eines Morgens einen neuen Zettel ihres unbekannten Schutzgeistes vor. „Ihr könnt Euch wieder frei auf Eurer Inselhälfte bewegen. Habt Ihr ein Anliegen an mich, so legt ein Blatt Papier mit Euren darauf vermerkten Wünschen auf den großen Stein an der Westecke des Haferfeldes nieder. – Ich warne Euch zu Eurer eigenen Sicherheit davor, etwa vorüberfahrenden Schiffen Notsignale zu geben, da in dieser Meeresgegend nur Fahrzeuge auftauchen, deren Besatzung Euch schlecht behandeln würde. Wartet getrost ab, bis ich Euch selbst den Zeitpunkt angebe, wo Euer einsames Leben hier ein Ende haben soll.“ – So lautete diese neue Benachrichtigung. Neben dem Zettel lagen wieder eine ganze Menge Nahrungsmittel, außerdem einige Bogen Papier, ein Bleistift und

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W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/34&oldid=- (Version vom 31.7.2018)