Seite:Die Cistercienser von Heiligenkreuz.pdf/95

Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

13. Nov. 1638 bis 17. Mai 1640 Subprior, 7. Februar 1639 (mit einigen Unterbrechungen) bis 26. Dec. 1672 Novizenmeister, 25. März 1640 bis 22. Sept. 1641 äbtlicher Secretär, 17. Mai 1640 bis 12. Sept. 1644 Prior,[1] 17. Mai 1640 bis Ende 1643 Bibliothekar und Vicar von Gaden und 12. Sept. 1644 (mit einigen Unterbrechungen) bis an seinen Tod Beichtvater der Conventualen. Vom 8. Jänner bis 17. Nov. 1646 war er abermals Vicar von Gaden, versah vom 2. Nov. 1648 bis 26. Mai 1649 die Pfarre Trumau und wurde hierauf als Subprior ins Stift zurückberufen, in welcher Stelle er bis 18. April 1650 verblieb. Am 30. Juli 1650 abermals zum Subprior ernannt, wurde er bei der Visitation in Viktring vom Abte Michael II. am 16. Mai 1652 in gleicher Eigenschaft eingesetzt, kehrte im Sept. 1652 wieder ins Stift zurück und führte sein Amt als Subprior bis 18. April 1653 weiter. Er war hierauf vom 18. Mai bis 26. Juni 1656 Pfarrverweser in Mönchhof, 24. Mai bis2. Oct. 1657 Pfarrverweser in Trumau, 8. Nov. 1658 bis 21. April 1664 Pfarrverweser in Alland, April 1664 bis 1. März 1665 Verwalter in Sparbach, 26. Nov. 1666 bis 5. Jänner 1669 wiederum Subprior und 9. Dec. 1669 bis 26. Jänner 1670 abermals Pfarrverweser in Alland. Vom 24. April bis 18. Oct. 1671 versah er die Pfarre Münchendorf von Trumau aus und 20. August 1674 bis 20. August 1675 die Pfarre Trumau. Er kehrte hierauf ins Stift zurück, wo er als Senior am 4. Jänner 1683 starb und im nördlichen Flügel des Kreuzganges begraben wurde. Sein Epitaphium, das sich jetzt in der Todtenkapelle befindet, sagt: „Pius, zelosus et mortificatus et de monasterio praesertim in spiritualibus optime meritus.“ „Quo agente a DD. Abbatibus nostris Michaele et Clemente multa ad meliorem statum perducta sunt“ (Höffner). Er hinterließ viele ascetische Schriften, von denen die meisten 1683 bei der Verwüstung des Stiftes durch die Türken verbrannten. Handschriftlich hat sich erhalten (Cod. 347 der Stiftsbibliothek):

Regula S. P. nostri Benedicti, explicata a Rel. P. Joanne S. Ord. Cisterc. mon. ad S. Crucem professo et Subpriore 1667. Diese Erklärung der heiligen Regel wurde wegen ihres trefflichen Inhaltes bis ins vorige Jahrhundert im Noviziate verwendet.


  1. Nach Höffner wäre er vom 18. Mai 1639 bis 6. Jänner 1640 und 1643 bis 12. Sept. 1644 auch Pfarrverweser in Trumau gewesen.
Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 78. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/95&oldid=- (Version vom 18.6.2020)