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Divi Stephani Basilica inclyta Facultas theologica ejusdem Tutelaris sui annuam ad aras memoriam recoleret … dictus oratore Reverendo Mariano Reutter, Sacri ac exempti Ord. Cist. in monasterio B. M. V. Vallis nemorosae ad S. Crucem in Austria et ad S. Gotthardum in Hungaria Professo, AA. LL. et Phil. Magistro, SS. Theologiae in tertium annum Auditore, ejusdemque pro prima Laurea Candidato. Anno 1756 Mense Majo. Viennae Austriae, in typographeo Kaliwodiano. 9 Bll. Fol.

2. Lob- und Ehren-Rede auf die h. Jungfrau und Märtyrin Caecilia, als eine hochlöbliche allhier in Wien aufgerichte musicalische Congregation in der hohen Metropolitan-Kirche bey St. Stephan das gewöhnliche Titular-Fest ihrer Schutz-Frauen am 22. November 1763 … begieng. Verfasset und vorgetragen von P. Mariano Reutter … Wien, gedruckt bey Johann Jacob Jahn, Unisersitäts Buchdrucker.

714. Xaver Swoboda,

am 15. Mai (al. 17. Februar) 1726 zu Kopidlno in Böhmen geboren, legte am 2. Juli 1753 die Profess ab und primizierte am 28. Oct. 1755. Er war 1757 bis 1758 Convictspräfect, 1758–1759 Cooperator in Niedersulz, c. 26. Nov. 1763 bis c. 7. Dec. 1769 Seelsorger in Mönchhof und seit 1770 Kastner in St. Gotthard, wo er am 6. (al. 8.) März 1772 starb. „Omnibus confratribus perdilectus“, sagt das Nekrologium.

715. Clemens Scheupflug

(al. Scheupflueg, Scheibpflug, Scheibenpflug), am 25. März 1731 zu Heiligenkreuz in Niederösterreich geboren, legte am 2. Juli 1753 die Profess ab und feierte am 26. Oct. 1755 die Primiz. 1757 bis c. 1759 war er Waldamts-Adjunct und Inspector der Wegreparaturen, 1759 bis 1760 Convictspräfect, c. 21. Oct. 1759 bis c. 10. Oct. 1763 Pfarrverweser in Heiligenkreuz und Oct. 1763 bis 22. April 1766 Cooperator in Alland. 1766 bis c. 1771 bekleidete er das Amt eines Cantors und eine Zeitlang das eines Kastners, war hierauf 1. Jänner 1771 bis 1776 Pfarrverweser in Trumau, 1776 bis 1777 Schaffner der hinteren Waldungen und Cantor und 15. Mai 1777 bis 14. Februar 1779 Pfarrverweser in Alland. 1779 wurde er abermals Schaffner der hinteren Waldungen, c. 1785 wiederum Cantor und Regenschori, dann Kastner und 1801 Kellermeister und bekleidete diese Ämter bis zu seinem am 22. Jänner 1805 erfolgten Tode. Er war auch einmal Refectorar. Doczy sagt: „Egregius Musicus organista.“ Er zeichnete sich aus als fruchtbarer Compositeur. Das Musikarchiv des Stiftes bewahrt von ihm: 22 Requiem, 5 Messen,

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 187. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/204&oldid=- (Version vom 2.7.2020)