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litteris, tum in arte musica, potissimum in tractando organo, egregius“ (Doczy).

690. Laurenz Cooper

(al. Copper, Kopper, Koper), am 20. Februar 1720 zu Wien geboren, legte am 15. Nov. 1736 die Profess ab und primizierte am 9. Juni 1743. Er war c. 21. Juli 1746 bis c. 2. August 1753 Pfarrverweser in Heiligenkreuz, August 1753 bis Februar 1756 Pfarrverweser in Steinbruch, 1756–1757 Küchenmeister und 1757–1762 Pfarrverweser in Gaden. Vom 4. Jänner 1764 bis 1765 administrierte er die Pfarre Winden, war c. 1765 bis c. 1768 Schaffner der hinteren Waldungen, April 1768 bis März 1771 Pfarrverweser in Podersdorf, 1771–1774 Kellermeister im Stifte und 1771 bis 1773 zugleich auch Kastner. Er starb als Jubelprofess am 19. Dec. 1789.

691. Thaddäus de Pauli,

am 11. Jänner 1719 zu Wien geboren, wurde am 14. Nov. 1735 eingekleidet und legte am 15. Nov. 1736 die Profess ab. Da er später die Giltigkeit derselben bestritt, wurde er aus dem Verbande des Ordens entlassen (1740), kehrte aber 1744 wieder reumüthig ins Stift zurück und feierte am 27. Dec. 1745 seine Primiz. Er versah 1747–1749 das Amt eines Sacrista, wirkte 1751–1752 in der Seelsorge zu St. Gotthard und 1753–1754 als Kastner in Niederleis. 1754–1756 war er Schaffner der vorderen Waldungen und hierauf Verwalter: in Mönchhof 1760–1761, in Trumau c. 1764 bis c. 1768 und in Königshof c. 1768–1774. 1774–1776 verwaltete er das Gut Wildeck, 1776–1778 Enzersdorf, war hierauf 1778–1779 Hofmeister in Wien, 1779–1780 Verwalter in Niederleis und wurde 1780 Kämmerer. 1783 trat er aus dem Stifte aus und wohnte in Baden, kehrte aber nach zwei Jahren wieder zurück und starb zu Tallern am 30. Oct. 1785 (al. 6. Nov. 1786). Er wurde in Gumpoldskirchen begraben.

692. Stephan Möstl,

am 25. Dec. 1719 zu Wien geboren, legte am 15. Nov. 1736 die Profess ab und feierte am 12. April 1744 seine Primiz. 1747–1748 war er Convictspräfect, c. 7. Oct. 1748 bis c. 30. März 1749 Cooperator in Mönchhof und 1750 bis 1752 Prediger in St. Gotthard. Er starb am 14. Juli 1759 eines plötzlichen Todes.

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 180. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/197&oldid=- (Version vom 27.6.2020)