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er am 28. Mai 1778 starb. Er wurde im nördlichen Flügel des Kreuzganges begraben. Sein Epitaphium nennt ihn: „Vir piorum desideriorum.“

677. Aquilin Pirkert

(al. Pirkhert, Pirker, Pirkhard), am 18. Februar 1718 zu Wien geboren, legte am 30. Mai 1734 die Gelübde ab und feierte am 1. Oct. 1741 seine Primiz. Er war 1742–1744 Cooperator in Alland, 1745–1749 Cooperator in Niedersulz, 1750 Sacrista, wurde 1751 Kellermeister im Stiftshofe zu Wien und starb als Vestiarius am 16. Oct. 1759. „Religiosus innocentis conversationis“, sagt Seywitz.

678. Adam Muffat,

am 13. Mai 1715 zu Wien geboren, legte am 30. Mai 1734 die Gelübde ab und primizierte am29. Sept. 1738. Er stand 1740–1743 als Küchenmeister und hierauf als Kastner in Ober-Waltersdorf in Verwendung und starb als Kastner in Niederleis am 5. Dec. 1776. Er wurde in der Pfarrkirche daselbst begraben.

679. Ernest Preisl,

am 31. Oct. 1717 zu Wien geboren, legte am 30. Mai 1734 die Gelübde ab und feierte am 10. April 1741 seine Primiz. 1744 war er Vicar von Gaden, 1744–1745 Küchenmeister, 1745–1749 Kellermeister im Stiftshofe zu Wien und c. 22. April bis 31. August 1749 Cooperator in Mönchhof. 1751 wurde er Sacrista, hierauf Kämmerer und dann Verwalter von Wildeck. 1774–1778 wirkte er als Beichtvater der Conventualen und 1778–1780 als Verwalter in Trumau. Er versah hierauf bis zu seinem Tode abermals die Stelle eines Beichtvaters der Conventualen und starb erblindet als Profess- und Priester-Jubilar am 7. Nov. 1791. „Vir lectionis multum amans“ (Doczy).

680. Amand Möckel

(al. Mökl), am 28. Februar 1715 zu Wien geboren, legte am 1. Nov. 1735 die Profess ab und feierte am 5. Oct. 1738 seine Primiz. Er wirkte 1742–1744 als Vicar von Gaden, 1749 als Vestiarius, c. 13. Dec. 1749 bis c. 21. Februar 1756 als Cooperator in Mönchhof, e. 20. März 1756 bis c. 10. Juli 1758 als Pfarrvenveser in Jennersdorf und 1758–1759 abermals als Cooperator in Mönchhof. Hierauf war er Curat in St. Gotthard, Kastner im Stifte, erscheint 1766 als Küchenmeister, wirkte bis 1773 als Vestiarius und 1773 bis zu seinem Tode als Schaffner der hinteren Waldungen. Er starb am 27. (al. 22.) Mai 1776.

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 177. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/194&oldid=- (Version vom 19.6.2020)