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wiederum als Vicar von Gaden und 1748–1750 als Kastner thätig. Vom August 1750 bis Jänner 1757 wirkte er als Pfarrverweser in Podersdorf, 1757 bis c. 1761 als Kämmerer, hierauf als Verwalter in Wildeck, als Hofmeister in Wien und 1765 bis 1787 als Pfarrverweser in Niedersulz. Er starb im Stifte als Senior, Profess- und Priester-Jubilar am 25. Juni 1789. „Religiosus tam ad spiritualia quam oeconomica apprime aptus“, sagt Seywitz.

673. Ambros Seywitz, Edler von Muggenthal,

wurde am 12. August 1716 zu Wien geboren, legte am 30. Mai 1734 die Profess ab und primizierte am 15. Mai 1740. Er wirkte 1741 bis 1744 als Vicar von Sittendorf, 1742–1743 zugleich als Convictspräfect, c. 20. Nov. 1745 bis Juli 1746 als Pfarrverweser in Heiligenkreuz, Juli 1746 bis c. 3. Sept. 1748 als Cooperator in Mönchhof, 1750–1753 als Sacrista und c. 15. August 1753 bis c. 26. Dec. 1756 abermals als Pfarrverweser im Stifte. Er begab sich hierauf zur Erholung nach St. Gotthard, wo er am 29. April 1757 starb. „Vir probe litteratus, in animarum cura zelosus, Concionator fervidus“ (Doczy). Handschriftlich hinterließ er:

1. Elenchus Venerabilis Capituli Crucensis in Valle Nemorosa, ea qua fieri potuit diligentia congestus a P. Ambrosia, ejusdem loci Professo anno Salutis 1749. 4°. 82 beschriebene Bll. Archiv.

2. Series quantum indagari potuit accurata singulorum Dominorum abbatum in sancta Cruce, supposito sibi online succedentium: id est Reverendissimorum Patrum nostrorum, qui totias regiminis in zeloso spiritus fervore portarunt pondus diei et aestus, quorum pietates non defuerunt, et cum quorum spirituali semine propediem permanent bona, ab anno fundationis nostrae 1131 usque in praesentis temporis cursum 1750. MS. im Archive. Fol. 118 SS.

674. Gregor Segalla,

am 25. (al. 27.) Dec. 1714 zu Wien geboren, legte am 30. Mai 1734 die Gelübde ab und feierte am 21. Sept. 1738 seine Primiz. Er war 1738–1740 als Convictspräfect, 8. Mai bis c. 21. Nov. 1743 als Pfarrverweser im Stifte, 1744–1747 als Curat in St. Gotthard und c. 27. Juni 1747 bis c. 6. Oct. 1750 als Pfarrverweser in Jennersdorf thätig, wirkte 1752–1754 im Stifte als Kastner, 1754–1756 als Küchenmeister und 1756–1761 als Schaffner der vorderen Waldungen. 1762–1764 war er Pfarrverweser in Alland, 1764 (bis?) Kämmerer, hierauf Vestiarius und c. 1768–1774 Verwalter in Wildeck. 1774 kam er in gleicher Eigenschaft nach Trumau

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 175. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/192&oldid=- (Version vom 19.6.2020)