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8. Februar 1722 die Primiz, starb aber an einem langwierigen Leberleiden schon am 27. April 1725. „Hic vir fuit bonae spei futurae pro emolumento monasticae utilitatis“ (Corona fratrum).

642. Josef Emeder

war am 17. März 1696 zu Kreuzen in Oberösterreich geboren, legte am 6. Jänner 1721 die Profess ab und primizierte am 6. April 1722. Nach Seywitz war er 1732–1735 Küchenmeister, 1737–1739 Schaffner der hinteren Waldungen, 1739–1743 Kastner in Ober-Waltersdorf, hierauf Succentor (wie lange?), 1743–1747 Vestiarius, 1747–1748 Kastner, 1748–1750 wieder Schaffner der hinteren Waldungen und wurde 1750 abermals Vestiarius. Er starb am 14. (al. 15.) März 1760. „Vir omnino pacificus et quietus“ (Seywitz).

643. Eugen Entres

(al. Endres), am 30. Nov. 1696 zu Neubau in Niederösterreich geboren, wurde als Sängerknabe im Stifte erzogen, legte am 6. Jänner 1721 die Gelübde ab und feierte am 19. April 1722 seine Primiz. Er war 1. März 1726 bis c. 1729 Sacrista, c. 13. Nov. 1729 bis c. 2. Nov. 1730 Pfarrverweser im Stifte, Nov. 1730 bis c. April 1731 Pfarrverweser in Trumau und April 1731 bis c. 29. Oct. 1734 wiederum Pfarrverweser in Heiligenkreuz. 1736–1740 wirkte er als Kastner, 1736–1737 als Convictspräfect und 1741–1743 abermals als Sacrista. Im August 1742 wurde er Cantor und Regenschori und bekleidete diese Ämter bis zu seinem Tode am 25. Juni 1744. „Vir parvae quidem staturae sed magnae prudentiae. Cantoris munere ob elegantem vocem egregie perfunctus“ (Seywitz).

644. Kilian Dienstbier

(al. Dunstbier) wurde am 10. Nov. 1689 (zu Preusag? Praesathae?) in der Oberpfalz geboren, diente als Feldtrompeter in Ungarn, trat hierauf in den Orden und legte am 6. Jänner 1721 die Profess ab. „Assumptus pro clerico perpetuo, sed praevalente gratia abbatiali fit sacerdos.“ Er feierte am 8. Dec. 1727 seine Primiz. 1721–1730 verwaltete er das Gut Tallern und c. 1733–1742 war er Schaffner der vorderen Waldungen. Mit Erlaubnis des Abtes Robert baute er 1734 die jetzige Kapelle in Siegenfeld „ex gratialibus sui officii, scilicet sylvarum praefecturae“. Seywitz bemerkt 1749 über ihn: „Nunc oculorum lumine orbatus, chorum tamen de

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 163. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/180&oldid=- (Version vom 19.6.2020)