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638. Berthold Pollhammer,

am 24. Sept. 1698 (laut Taufmatriken) zu Melk in Niederösterreich geboren, legte am 5. Nov. 1719 die Gelübde ab und feierte am 4. Jänner 1722 seine Primiz. Er war 1726 Vestiarius, 21. Nov. 1726 bis 9. Jänner 1729 Pfarrverweser in Heiligenkreuz, 1729–1730 Küchenmeister und dann durch einige Zeit Schaffner der hinteren Waldungen. Hierauf wirkte er in der Seelsorge als Pfarrverweser: in Trumau 28. Nov. 1733 bis 15. Juni 1737, in Niedersulz 1737–1741 und in Alland 6. März 1741 bis 24. Juli 1755. Er kam endlich 1757 als Verwalter nach Niederleis, wo er am 1. Dec. 1767 starb und begraben wurde. „Ob singulärem oeconomiae dexteritatem commendatus“, sagt Seywitz.

639. Benedict Trinksgeld,

am 21. Sept. 1694 (laut Taufmatriken) zu Perchtoldsdorf in Niederösterreich geboren, legte am 5. Nov. 1719 die Gelübde ab und feierte am 6. Jänner 1722 seine Primiz. Am 27. März 1723 wurde er Kellermeister im Stiftshofe zu Wien (bis 1728?), dann Kastner in Niederleis c. 1780, kehrte hierauf ins Stift zurück, wo er c. 1734–1735 Novizenmeister und c. 1737 Kellermeister war, und starb am 7. Mai 1756. „Mortificatissimo vivendi genere utebatur“ (Seywitz).

640. Ulrich Pafenstetter

(al. Pavenstett), am 20. Dec. 1697 zu Mödling in Niederösterreich geboren, legte am 5. Nov. 1719 die Gelübde ab und primizierte am 2. Februar 1722. Vom 19. Februar 1725 an trug er im Stifte Philosophie vor, 1732 war er Clerikerpräfect, 1733 Kastner in Ober-Waltersdorf, 1733–1734 Novizenmeister, 1734–1737 Kämmerer, 1737 bis 31. Dec. 1738 Subprior und Vicar von Sittendorf. 1738 kam er als Hofmeister nach Wien und von hier 9. Mai 1748 als Prior ins Stift zurück, welches Amt er bis c. 1757 bekleidete. 1766 erscheint er als Verwalter von Tallern, kehrte hierauf ins Stift zurück, wo er die letzten Jahre seines Lebens noch als Beichtvater der Conventualen wirkte, und starb erblindet als Senior, Priester- und Profess-Jubilar am 30. Dec. 1776. Er wurde im nördlichen Flügel des Kreuzganges begraben.

641. Alberik Engelbrecht,

am 16. Juli 1694 zu Wien geboren, legte am 6. Jänner 1721 die Profess ab, feierte am

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 162. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/179&oldid=- (Version vom 19.6.2020)