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hierauf in der Seelsorge 13. Nov. 1681 bis 1688 als Kaplan zu Peuerbach in Oberösterreich und 4. Juni 1688 bis 1708 als Pfarrer von Groß-Schweinbarth in Niederösterreich. Am 1. Februar 1708 trat er ins Noviziat, legte am 2. Februar 1709 die feierlichen Gelübde ab, war 16. Nov. 1709 bis Juni 1712 Pfarrverweser in Trumau, dann Professor der Moraltheologie in Neuberg, 30. Nov. 1715 bis 7. Sept. 1716 Clerikerpräfect und 4. Februar 1717 bis zu seinem Tode Pfarrverweser in Podersdorf, wo er am 18. (al. 19.) Jänner 1723 starb und begraben wurde.

622. Nikolaus Fronhofer,

am 3. Februar 1686 zu Wien geboren, legte am 8. Dec. 1709 die Profess ab und primizierte am 23. April 1713. Er war 18. Juni 1714 bis 1. Oct. 1718 Sacrista, 1. Oct. 1718 bis 2. Jänner 1723 Kastner, 21. Juni 1720 bis 4. Jänner 1721 Küchenmeister, 15. Jänner 1723 bis c. 1730 Kastner in Niederleis, c. 1732–1733 Bibliothekar und 1732 bis 1733 Schaffner der hinteren Waldungen. Hierauf administrierte er vom Nov. 1733 bis Mai 1737 die Pfarre Steinbruch und kam dann nach St. Gotthard, wo er als Kämmerer und in der Seelsorge thätig war. Vom 6. Sept. 1740 bis c. 14. Juni 1747 wirkte er als Pfarrverweser in Jennersdorf und dann als Küchenmeister in St. Gotthard, wo er am 30. Dec. 1758 starb und in der Schlössl-Kapelle begraben wurde.

623. Gerhard Hauer,

am 4. Jänner 1693 zu Wien geboren, legte am 8. Dec. 1709 die Profess ab und feierte am 4. April 1717 seine Primiz. Er lehrte 23. April 1718 bis 30. August 1721 im Stifte Neuberg Moraltheologie, war Oct. 1722 bis 28. Februar 1726 Pfarrverweser in Steinbruch, c. 3. März 1727 bis c. 18. Sept. 1729 Cooperator in Mönchhof, 22. Sept. 1729 bis 20. April 1732 Pfarrverweser in Winden und April 1732 bis 17. Dec. 1733 Pfarrverweser in Alland. 1735–1738 wirkte er als Hofmeister in Wien, 1740–1741 als Verwalter von Wildeck, 1741–1744 als Prior und Administrator von St. Gotthard, 1744–1748 als äbtlicher Secretär und 1748 bis c. 1756 (?) als Hofmeister in Wien. Er starb als Senior und Jubelprofess am 28. Dec. 1766. „Vir omnino laudabilis, qui nova oeconomiae ratione praecipue S. Gotthardum administravit“ (Seywitz).

624. Dominik Fischer,

am 2. März 1692 zu Wien geboren, legte am 8. Dec. 1709 die Gelübde ab und feierte am 3. Nov. 1715

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 157. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/174&oldid=- (Version vom 25.6.2020)