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in Steinbruch 16. Sept. 1710 bis 28. Nov. 1712. Schwer krank begab er sich nach Trumau, wo er bereits am 14. (al. 13.) Dec. 1712 starb und in der Pfarrkirche begraben wurde.

590. Wolfgang Knör

wurde am 31. Oct. 1670 zu Regensburg in Bayern geboren, lernte das Schneiderhandwerk und legte als Laienbruder am 20. August 1694 die Profess ab. Vom 21. August bis 25. Dec. 1695 war er als Adjunct dem Verwalter von Tallern zugetheilt. Die übrige Zeit seines Lebens verbrachte er im Stifte, wo er 21. August 1696 bis 21. Februar 1697 und 8. August 1698 bis 7. Jänner 1699 Pförtner, 6. Nov. 1698 bis 7. Jänner 1699 Refectorar, 7. Jänner 1699 bis 11. Juli 1701 Subsacrista, 7. Jänner 1702 bis 29. Mai 1711 Vestiarius, 19. März 1703 bis 12. Mai 1704 zugleich Refectorar und Juni 1709 bis 27. April 1711 Unterrefectorar war. Vom 27. April 1711 bis 1. März 1723 wirkte er als Refectorar, vom 20. Jänner 1712 bis 1. März 1723 als Pförtner und starb am 12. Juli 1724.

591. Alexander Standthartner,

am 18. August 1675 zu Korneuburg in Niederösterreich geboren, legte am 1. Nov. 1695 Profess ab und feierte am 15. Nov. 1700 die Primiz. Vom 8. Sept. bis 14. Nov. 1701 war er provisorischer Pfarrverweser in Steinbruch, 15. Nov. 1701 bis 10. Nov. 1702 Convictspräfect, 4. Jänner bis 10. Nov. 1702 zugleich Kastner und 3. März 1702 bis 17. Juni 1713 Beichtvater der Conventualen. 1703 trug er im Stifte Dialectik vor und bekleidete 20. August 1703 bis 27. Juni 1711 das Amt eines Novizenmeisters, 8. Jänner 1705 bis 9. Jänner 1708 das eines Bibliothekars und 2. Jänner 1708 bis 11. Sept. 1713 das eines Cantor chori. Vom 2. Februar 1709 bis 17. Juni 1713 war er Subprior und vom 2. Februar 1709 bis 4. Februar 1710 zugleich Vicar von Gaden. Er starb an der damals herrschenden Pest am 11. Sept. 1713 und wurde außerhalb der Gartenmauer am Fuße des Bodenberges begraben. Da man nach seinem Tode in seinem Besitze ein peculium fand „lue proprietatis contaminatus iuxta praescriptum ordinis consuetis precum Missarumque suffragiis per sententiam capitularem privatus est“ (Höffner).

592. Raimund Welser,

am 2. August 1676 zu Korneuburg in Niederösterreich geboren, legte am 1. Nov. 1695 die

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 142. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/159&oldid=- (Version vom 19.6.2020)