Seite:Die Cistercienser von Heiligenkreuz.pdf/149

Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

3. Ager virtutum Rmi. Dni. Roberti S. C. O. m. B. M. V. in valle nemorosa abbatis conscriptus et oblatus a P. Daniele Scheuring S. O. C. ad S. Crucem professo, ibidemque Priore indigno. 1733. (MS. Fol.)

4. Actus visitationis et electionis abbatialis iuxta ritum in Ordine Cisterciensi consuetum. 1728 geschrieben und dem damaligen General-Vicar Abt Chrysostomus Wiser von Lilienfeld gewidmet. (MS. in der Bibliothek von Lilienfeld.)

Im Drucke erschien eine Predigt:

5. FILIVs LaChrIMae oratIone eDItVs, d. i. Augustinus, grosser Kirchenlehrer, als ein durch das Gebet neugebohrnes Thränen-Kind. In einer Lobrede in dem hochlöbl. Collegiat Stift ... zu Waldhausen in Oberösterreich vorgestellet durch R. P. Danielem Scheuring ... d. Z. Prior zu Baumgartenberg. Lintz bei Frantz Zacher Auinger 1716.

568. Edmund Fraisamb,

am 18. Sept. 1662 zu Schwannenstadt in Oberösterreich geboren, legte am 18. Mai 1687 die Profess ab und primizierte am 15. Nov. 1689. Er war vom 1. April 1690 bis 4. Jänner 1693 Vestiarius, 27. Oct. 1691 bis 4. Jänner 1693 Pfarrverweser in Heiligenkreuz, 4. Jänner 1693 bis 12. Juni 1696 Schaffner der hinteren Waldungen, kam am 21. Juni 1696 als Pfarrverweser nach Steinbruch, von hier am 8. Juli 1697 nach Winden, wo er bis 9. Jänner 1702 thätig war, und verwaltete vom 17. Jänner 1702 bis 15. Jänner 1705 das Gut Sparbach. Er wirkte hierauf vom 15. Jänner 1705 bis 16. Jänner 1709 als Pfarrverweser und Verwalter in Mönchhof, versah von hier aus 22. Sept. bis 23. Oct. 1707 zugleich die Pfarre Podersdorf, wurde am 30. Jänner 1709 Verwalter in Trumau und kam von da am 28. Jänner 1713 in gleicher Eigenschaft nach Königshof, wo er bis zu seinem Tode blieb. Er starb am 8. Dec. 1722 und wurde im nördlichen Flügel des Kreuzganges begraben. „Vir illibatae vitae, bonus et fidelis oeconomus, devotus cliens erga B. V. Mariam“ (Höffner). Er war auch ein tüchtiger Musiker.

569. Wolfgang Auinger,

am 31. Oct. 1666 zu Linz in Oberösterreich geboren, legte am 18. Mai 1687 die Profess ab und feierte am 1. Oct. 1690 seine Primiz. Er wirkte vom 3. Jänner 1691 bis 3. Jänner 1693 als Sacrista und Bibliothekar, 3. Jänner bis 22. Sept. 1693 als Vicar von Graden, 28. Juli 1693 bis 31. Dec. 1696 als Schaffner der vorderen Waldungen, 5. Oct. 1696 bis 13. Nov. 1699 als Subprior und 15. Nov. 1697 bis 3. Sept. 1698 als Novizenmeister. Vom 14. Nov. 1699 bis 22. Nov. 1703

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 132. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/149&oldid=- (Version vom 19.6.2020)