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unter jeden Abt wurden diejenigen Mönche und Conversen eingereiht, welche in seiner Regierungszeit entweder das erstemal urkundlich erscheinen, oder – soweit dies nachzuweisen ist – das Ordenskleid empfiengen. Außerdem hielt es der Verfasser für zweckdienlich, bei jedem einzelnen Mitgliede die benützten Quellen anzugeben, welches Verfahren bis zum Jahre 1600 angewendet wurde. Von diesem Zeitpunkte an unterbleibt die nähere Angabe, weil für alle folgenden Capitularen die nämlichen Quellen dienten, nämlich: Höffner (dessen von Scheuring und Dony fortgesetzte Aufzeichnungen bis Alberik Fritz unter den Mönchen und Christian Weidinger unter den Conversen reichen), Seywitz (der den Zeitraum 1550–1750 umfasst) und Doczy (dessen von Gsell fortgeführte Arbeit alle Mitglieder des Stiftes von 1600 bis auf die jüngste Zeit behandelt). Außerdem wurden die Pfarr- und Matrikenbücher der dem Stifte incorporierten Pfarreien benützt und bei der manchmal sehr divergierenden Angabe des Geburtsdatums – soweit es möglich war – die Taufmatriken des betreffenden Geburtsortes in Betracht gezogen.

Am Schlüsse hält es der Verfasser als seine Pflicht, allen jenen hochw. Herren Mitbrüdern, die ihn bei der Ausarbeitung der vorliegenden Arbeit unterstützten, insbesonders dem hochw. Herrn Dr. P. Benedict Gsell, Stiftshofmeister und Archivar in Wien, für die gütige Überlassung seiner wertvollen Aufzeichnungen, und Dr. P. Leopold Janauschek, Capitular des Stiftes Zwettl, für seine freundlichen Rathschläge den innigsten Dank auszusprechen.

Heiligenkreuz, am 1. April 1898.

 P. Florian Watzl.

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite XII. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/13&oldid=- (Version vom 4.8.2020)